- Martin Hofmann
- Kategorie: Informatik
- Lesezeit: 1 Minuten
Dass Geodaten alles andere als trocken und theoretisch sein müssen, zeigte uns Thomas Meier vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung eindrucksvoll während eines zweitägigen Workshops an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Mit seinem fundierten Fachwissen und seiner Begeisterung fürs Experimentieren machte er deutlich, wie kreativ und lebendig die Welt der Geovisualisierung sein kann.
Gemeinsam mit Herrn Hofmann verbrachte der CAD-Wahlkurs zwei intensive Tage im Studiengang Geovisualisierung bei Stefan Sauer. Schon beim Einstieg in das Thema Open Source und Closed Source wurde klar, wie vielfältig moderne Werkzeuge in der Geodatenverarbeitung sind. Anschließend beschäftigten wir uns mit der Nutzung von Open Data Bayern und bereiteten diese Daten in QGIS auf, wo wir erste Erfahrungen im Bearbeiten und Editieren von Geodaten sammeln konnten.
In Blender lernten wir, Geodaten zu importieren, Kamerafahrten zu planen und diese anschließend als Einzelbilder zu rendern. Das daraus entstehende Material bearbeiteten wir weiter in After Effects, indem wir aus den Bildern ein vollständiges Video mit Vor- und Abspann und passenden Texteinblendungen erstellten. Dabei verirrte sich auch ein Ufo in die Voralpenwelt des Schliersees.
Weiterhin beschäftigten wir uns mit der Erstellung multimedialer StoryMaps, in denen sich Videos, Karten und Bilder zu anschaulichen Webpräsenzen verbinden. Weiter ging es mit Cesium, wo wir aus offenen Geodaten eine interaktive 3D-Welt konstruierten. Anschließend tauchten wir noch in die Welt der Augmented Reality ein und entwickelten eine eigene AR-Darstellung.
Hier finden Sie den Beitrag der THWS:
https://geovisualisierung.com/2025/12/09/urlaub-am-schliersee/
An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Stefan Sauer und Thomas Meier!
- Felix Bauer
- Kategorie: Sport
- Lesezeit: 3 Minuten
Am 10. November 2025 fand zum zweiten Mal ein Spendenlauf am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium in Lohr statt, an dem Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 mit viel Enthusiasmus und Teamgeist teilnahmen. Der Lauf wurde hauptsächlich aus zwei Gründen organisiert und durchgeführt: Zum einen, um die sportliche Aktivität der Schüler zu fördern und zum anderen, um soziale Projekte zu unterstützen.
Bereits in den Wochen vor dem Event waren die Schülerinnen und Schüler eifrig dabei, Sponsoren zu finden, die sie pro gelaufener Runde unterstützen würden. Die Vorfreude war groß und die Motivation, möglichst viele Runden zu laufen, war spürbar. Am Tag des Spendenlaufs sammelten sich alle Teilnehmer auf dem Sportgelände, wo der Start-/Ziel-Bereich der ca. 1,1 km langen Runde um das Schulgelände war.
Nach einem gemeinsamen Countdown der über 400 Schüler fiel der Startschuss und die Nettolaufzeit von 45 Minuten begann. Die Strecke war gut markiert - wobei auch einige ältere Schülerinnen und Schüler als Streckenposten mithalfen - und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern so die Möglichkeit, ihre Ausdauer und ihren Teamgeist unter Beweis zu stellen. Viele liefen in Gruppen, unterstützten sich gegenseitig und hatten dabei sichtlich Spaß. Für eine kleine Stärkung zwischendurch sorgte Obst in Form von Bananen und Äpfeln, die der E-Center Engelhard Lohr freundlicherweise beisteuerte. Die Stimmung war ausgelassen, am Rand der Strecke wurde tatkräftig von den Lehrkräften angefeuert und zusätzlich motiviert. Die Freude am Sport war deutlich zu spüren. Einige Schülerinnen und Schüler schafften sogar bis zu 10 Runden in der vorgegebenen Zeit.
Am Ende des Tages konnten über 4400€ erlaufen werden. Dieses beeindruckende Ergebnis zeigt sowohl das Engagement der einzelnen Jugendlichen, wie auch die Unterstützung der gesamten Schulgemeinschaft. Die gesammelten Gelder werden zwei sozialen Projekten zugutekommen, die global (World Bicycle Relief) und lokal (Lebenshilfe MSP) helfen sollen.
Der Spendenlauf war wieder ein voller Erfolg. Er hat das sportliche Miteinander gefördert und das Bewusstsein für soziale Verantwortung gestärkt. Die Schülerinnen und Schüler des FLvEG haben einmal mehr bewiesen, dass sie nicht nur sportlich sind, sondern auch ein Herz für andere haben. Wir freuen uns schon auf den nächsten Spendenlauf an unserer Schule!
Felix Bauer & Marisa Scharnagl
- Andrea Pöschl
- Kategorie: News
- Lesezeit: 2 Minuten
Informationen zum Thema „Organspende“ durch Stefan Endrich in der 10. Jahrgangsstufe
In seinem Vortrag vor Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe informierte Herr Endrich sehr anschaulich über die Lebenssituation von Menschen mit einer Nierenerkrankung. Er selbst hat zwei Nierentransplantationen hinter sich und kann mit dem derzeitigen Spenderorgan ein relativ normales Leben führen und sogar Sport treiben. Auch wenn dies mit Einschränkungen verbunden ist, sieht er es als seine Aufgabe an, diesem Geschenk des Lebens gerecht zu werden. Deshalb besucht er beispielsweise Schulen und Vereine, um dort aus der Sicht eines Betroffenen zu berichten.
Im Vortrag ging Endrich aber nicht nur auf seine eigene Situation ein, sondern erläuterte auch die medizinischen, rechtlichen und ethischen Hintergründe des Themas „Organspende“. Er veranschaulichte anhand einer Präsentation, welche Organe und Gewebe generell gespendet werden können und wie die Abläufe sowie die rechtlichen Regelungen bei einer Organentnahme und -spende sind. Besonders interessierte die Schüler, welche konkreten Maßnahmen beispielsweise vor bzw. nach einer Transplantation nötig sind.
Die Statistik zeigt, dass die Zahl der gespendeten Organe in Deutschland weit unter dem Niveau der europäischen Nachbarländer liegt. Deshalb sieht Endrich selbst die erweiterte Zustimmungslösung kritisch, da weniger als die Hälfte der Befürworter letztlich einen Organspendeausweis besitzt. Dabei betont er aber, dass jeder individuell für sich selbst eine Entscheidung treffen müsse – und diese Haltung auch in der Familie kommunizieren solle. Nur durch den klar erkennbaren Willen eines Verstorbenen, der grundsätzlich als potenzieller Spender in Frage käme, kann die Organentnahme letzten Endes erst im Krankenhaus realisiert und dadurch sehr vielen Menschen ein Weiterleben bzw. ein besseres Leben ermöglicht werden.
Endrich ist Mitglied im Verein TransDia-Sport Deutschland, der die Fitness von Transplantierten und Dialysepatienten fördern und das Bewusstsein für Organspende erhöhen möchte. TransDia setzt sich seit Jahren für die Einführung einer verbesserten rechtlichen Regelung in Deutschland, der Widerspruchsregelung, ein, um die Spenderzahlen positiv zu beeinflussen. Vor einigen Jahren besuchte Endrich mit der Radtour „Pro Organspende“ zusammen mit 30 anderen Organspendeempfängern die Stiftung Eurotransplant in Leiden. Diese koordiniert die Organspende und -verteilung in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Die Organisation vermittelt Organe an die bestmöglichen Empfänger, basierend auf einer zentralen Warteliste, die von den Transplantationszentren erstellt wird. Endrich bedauert, dass immer wieder das Vertrauen in die Organspende beeinträchtig wird bzw. zum Beispiel im April 2025 durch Organhandel in anderen Ländern in die Kritik geraten ist.
Am Ende des Vortrags stellten die Zuhörerinnen und Zuhörer zahlreiche interessierte Fragen, auch über die Möglichkeit eines Organspendeausweises, der ab dem Alter von 16 Jahren ausgefüllt werden kann. Endrich meint dazu: „Wissen hilft entscheiden.“
- Martin Hofmann
- Kategorie: News
- Lesezeit: 1 Minuten
Am Donnerstag und Freitag vor den Herbstferien fanden an unserem Gymnasium wieder die Schulhausübernachtung und der alljährliche SMV-Tag statt. Eingeladen waren alle Klassensprecher, alle Stufensprecher und alle Schülersprecher. Begleitet wurde die Gruppe von den Verbindungslehrkräften Herrn Büchner und Frau Scharnagl sowie von Frau Frank, die eine weitere Ansprechpartnerin für die SMV ist. Nach dem Einrichten der Schlafplätze in den Klassenzimmern begann der Abend mit einem gemeinsamen Pizzaessen in der Mensa. Anschließend wurden kreative Fotos mit den Buchstaben „SMV“ aufgenommen, wofür alle Schüler gruppenweise im Schulhaus auf der Suche nach guten Motiven unterwegs waren. Danach stand Bewegung auf dem Plan: In der Turnhalle wurden gemeinsam Fußball, Badminton und Volleyball gespielt.
Der Freitag startete mit einem köstlichen Frühstück, bei dem wir viele Fairtrade-Produkte genießen konnten - vielen Dank dafür an den Schulkiosk und den Fairtrade-AK! Im Mehrzweckraum begann anschließend der SMV-Tag selbst. Nach kurzen Kennenlernspielen ging es an die Arbeit und die Schüler haben die geplanten Projekte und Aktionen für das kommende Schuljahr besprochen. Unter anderem wurden die Themen der Mottowoche festgelegt, für die viele kreative Vorschläge gesammelt wurden. Besonders im Fokus stand aber die sogenannte „Mecker-Ecke“. Hier konnten wieder alle Schüler ganz offen Verbesserungsvorschläge einbringen und über Ideen zur Schulgestaltung diskutieren; auch die vielen Dinge, welche bei uns gut laufen, wurden thematisiert. Gegen Ende besuchten uns der Schulleiter Herr Stierhof sowie zwei Mitglieder des Elternbeirats, um sich über die Ergebnisse zu informieren.
Der SMV-Tag war ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie gemeinsam neue Ideen für das Schulleben entstehen können. Vielen Dank an Frau Frank, Frau Scharnagl, Herrn Büchner und alle anderen, die mitgewirkt haben.
Nora v. Mierlo, 9a
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