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BerufsCampus Nägelsee 2026: Starke Brücke zwischen Schule und Beruf

Auch in diesem Jahr wurde der BerufsCampus Nägelsee wieder zu einem zentralen Treffpunkt für Berufsorientierung und Zukunftsplanung. Die erfolgreiche Kooperation zwischen Schule und regionalen Partnern setzte sich fort und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen direkten und praxisnahen Zugang zur Arbeits- und Studienwelt.

47 Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen präsentierten sich an Informationsständen und in kurzen Vorträgen. Das Spektrum reichte von klassischen Ausbildungsberufen über Praktikumsangebote bis hin zu dualen Studiengängen. Vertreten waren unter anderem regionale Betriebe, öffentliche Einrichtungen sowie Bildungspartner wie die Universität Würzburg und das Landratsamt Main-Spessart.

Im Verlauf des Vormittags nutzten auch ca. 680 Schülerinnen und Schüler dieses Angebot intensiv. Neben den Jugendlichen des Nägelsee Schulzentrums waren auch Gäste vom Friedrich-List-Gymnasium Gemünden vor Ort. Besonders geschätzt wurde erneut der persönliche Austausch: An vielen Ständen standen Auszubildende bereit, die aus ihrem eigenen Berufsalltag berichteten und authentische Einblicke in Bewerbungsprozesse, Ausbildungsinhalte und berufliche Perspektiven gaben.

Der Berufscampus zeichnete sich nicht nur durch die Vielfalt der Informationen aus, sondern vor allem durch die direkte Kommunikation auf Augenhöhe. Die Schülerinnen und Schüler konnten individuelle Fragen stellen, konkrete Kontakte knüpfen und erste Vorstellungen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg entwickeln. Damit leistet die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und unterstützt den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium nachhaltig.

Die hohe Beteiligung und das große Interesse zeigen erneut, wie wertvoll dieses Format ist. Der BerufsCampus Nägelsee hat sich als feste Größe etabliert und wird auch in Zukunft regelmäßig stattfinden. Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Unternehmen, Institutionen und Organisationen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, diesen Tag zu einem informativen und motivierenden Erlebnis für die Jugendlichen zu machen.

Wir bedanken uns bei:

  • AOK Bayern, Direktion Würzburg
  • Augen Lohr MVZ GmbH
  • Autohaus Grampp
  • BASF Coatings
  • Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband
  • Bayerisches Rotes Kreuz
  • BKH
  • BOSCH Rexroth
  • Bundespolizei
  • Bundeswehr
  • Caritasverband
  • Die Bayerische Polizei
  • dm.drogeriemarkt
  • Dr. Menzel & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH
  • DZ BANK AG
  • Energieversorgung Lohr Karlstadt und Umgebung GmbH & Co. KG
  • FERTIG Motors
  • Finanzamt Lohr
  • Gerresheimer Lohr
  • Handwerkskammer Unterfranken
  • Walter Hunger GmbH
  • JEWA Metallverarbeitung
  • Jugendzentrum Lohr
  • Klinikum Main-Spessart
  • Landratsamt Main-Spessart
  • Lebenshilfe Main-Spessart
  • Main-Post
  • Marktheidenfelder Bäder GmbH
  • MAXL Bäck
  • Müller Feinblechbautechnik
  • Nikolaus SORG GmbH & Co. KG
  • Procter&Gamble Manufacturing GmbH
  • Raiffeisenbank Main-Spessart
  • SCHÖTEX IT-Solutions
  • SEITH Fördertechnik GmbH
  • Senkrechtstarter Studienpatenschaftsprogramm
  • Sozialstation St. Rochus e.V. (ambulante Pflege) Lohr
  • Sparkasse Mainfranken Würzburg
  • Stadt Lohr a.Main
  • Strauss GmbH & Co. KG
  • Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  • Universität Würzburg
  • Universität Würzburg (Human Computer Interaction)
  • Warema Renkhoff SE
  • Welzenbach Steuerberater
  • wildJob
  • Würzburger Dolmetscherschule


Der Vorsitzende des jüdischen Zentralrates in Deutschland gehört zur jüdischen Gemeinde Würzburg. Sein Vater David Schuster aus Bad Brückenau überlebte Dachau und emigrierte zwischenzeitlich. Dann wurde Josef geboren und die Familie konnte nach Bad Brückenau zurückkehren. Die Koffer vor dem Bahnhof in Würzburg sind der Gedenkort für die Deportation etlicher Würzburger Juden.
Der derzeitige Rabbiner heißt Abrazil. Das ist ein russischer Name, denn die meisten der 150000 gegenwärtigen jüdischen Gemeindemitglieder in ganz Deutschland sind Russen. Die junge Frau, die uns durchs Museum führte heißt Rachel und kommt aus der Sowjetunion, wo es nicht erlaubt war, Rituale und religiöse Bräuche des Judentums zu praktizieren. Heute sind die Hauptsynagogen in Russland zwar wieder geöffnet, aber es gibt nach Aussagen Rachels noch eine Mikroaggression gegen Juden auf der Straße. Sie musste dort wie alle anderen Juden säkular aufwachsen. Das hat Konsequenzen für die derzeitige Gottesdienstgestaltung: Rachel hält einen Amen -anzeiger hoch, den der Rabbiner während der Liturgie benutzt, da von den russischen Juden wenig verstanden wird und um ihnen zu signalisieren, wann „Amen“ gesprochen werden soll.
Die Würzburger Synagoge weist wegen der Frauen- und Männerabteilung verschiedene Eingänge auf, sie liegen aber alle auf einer Ebene. Es gibt also keine Frauenemporen wie in streng orthodoxen Synagogen. Die Würzburger Orthodoxie ist also weltoffen und macht bestimmte Kompromisse.
Die Eingangstür zur Synagoge bekommt ihre Struktur von Bildern zu den zwölf Stämmen Israels, die ins Holz der Tür eingefasst sind. 10 Männer oder Frauen (liberal) sind nötig, um einen Gottesdienst zu führen und einen der 54 Thoraabschnitte im Jahr zu lesen. Am Schabbat darf nichts getragen werden, auch keine Handtaschen, deswegen bleiben Gebetsbücher, Taschentücher u.a. in der Synagoge am Platz. Es sind außerdem drei Uhren in der Synagoge, damit der Rabbiner genau merkt, wann der Schabbat beginnt. An der Rückwand befindet sich eine Gedenktafel mit Lichtern für verstorbene Gemeindemitglieder.
Auch die erste Erwähnung von Würzburger Juden stand leider in Beziehung zu ihrer Verfolgung. Seit 1147 gab es Juden in Würzburg. Das weiß man wegen eines Pogroms im Zusammenhang mit den Kreuzzügen. Ein paar dutzend Juden wurden in der Stadt ermordet und durften im Garten des Würzburger Bischofs begraben werden.
Unter Julius Echter wurde das Juliusspital auf den jüdischen Grabsteinen dieses Friedhofs aufgebaut. 1500 Grabsteine wurden inzwischen wieder aus diesen Bauwerken extrahiert. Sie sind dadurch gut erhalten geblieben.
Der gerahmte Grabstein im Museum ist von einer Jüdin aus Mainz. Jüdische Gräber müssen wegen der jüdischen Vorstellung von Zukunftshoffnung immer an Ort und
Stelle bleiben, damit die Menschen wieder lebendig werden können, wenn der Messias kommt. Dann hielten wir uns noch länger beim Talmud-Tisch auf: Er steht für lebenslanges Lernen durch das Lernen der mündlichen Thora, der Interpretation der Thora, und umfasst mittlerweile 19 Bänden. Blätter aus mehreren Generationen sind auf dem Talmudtisch nebeneinander zu sehen. Das gibt neue Ideen, um die 613 Gebote im modernen Alltag leben zu können. Z.B. gibt es einen Schabbat-Aufzug, der einfach auf jedem Stockwerk hält, damit man keine Taste drücken muss. Dies würde als Arbeit am Schabbat gelten und wäre eine Übertretung des dritten Gebotes.
Unten im Museum begegneten uns dann noch die Stufen des Lebens mit Beschneidung, Bar Mizwah und Hochzeit: Erst bei der Beschneidung mit 8 Tagen bekommen die Kinder ihren Namen.
Am Ende der Hochzeitszeremonie wird ein Weinglas unter dem Baldachin zertreten in Erinnerung an die Zerstörung des Tempels. Deswegen sieht man auch die Klagemauer im Hintergrund. In Unterfranken wurde es auf einem Stein zerbrochen, der hier im Museum zu sehen ist.    

Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen der feierlichen Verleihung des Berufswahlsiegels in Erlangen erneut mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnet wurden. 

Neben offiziellen Reden und Grußworten bot die Verleihungsfeierlichkeit auch Raum für Austausch, Netzwerken und Inspiration.

Das Berufswahlsiegel ist eine Auszeichnung für Schulen, die sich in besonderem Maße für eine qualitativ hochwertige Berufsorientierung einsetzen. In diesem Zusammenhang wurde unser ABO Team

Stefan Lausberger
Martin Hofmann
und Christian Stark

für Ihr Engagement ausgezeichnet.


Höhepunkte der Veranstaltung:
  • Preisverleihung: Wir wurden für unser Engagement in der Berufsorientierung geehrt.
  • Redebeiträge: Vertreter:innen von Politik, Wirtschaft und Bildung betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung praxisnaher Berufsorientierung.
  • Networking & Austausch: In Gesprächen mit weiteren Preisträger:innen, Schulen und Organisationen konnten wir wertvolle Impulse für zukünftige Projekte sammeln.
  • Besondere Auszeichnung: Die Anerkennung motiviert uns, unsere Arbeit weiterzuführen und auszubauen.

Wir sind stolz darauf, Teil dieses Netzwerks zu sein, das sich für eine fundierte und vielfältige Berufsorientierung engagiert. Die Auszeichnung sehen wir als Beleg dafür, dass unser Einsatz geschätzt wird – und als Ansporn, weiterhin neue Wege zu gehen.


Fotos: Stefan Winterstetter
Einen ganz speziellen Praktikumsplatz konnte sich Silvan in diesem Jahr sichern. Er durfte nach Südtirol ins Panoramaresort Taljörgele in Ridanna (Südtirol).

Während der Praktikumswoche konnte er einen umfassenden Einblick in die Arbeit eines Hotelmanagers gewinnen. Sein Alltag war dabei sehr abwechslungsreich und von Tag zu Tag unterschiedlich, wodurch die Arbeit stets interessant blieb. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem der Kassenabschluss, das Beantworten von Gästeanfragen sowie das Versenden von Angeboten und die Bestätigung von Buchungen. Außerdem stand die Betreuung der Gäste im Vordergrund, von der Beantwortung ihrer Fragen bis hin zur Begleitung von An- und Abreisen. Administrative Aufgaben wie das Führen des Kassenbuchs und die Gästemeldungen gehörten ebenfalls dazu, ebenso wie die Teilnahme an Personalbesprechungen, um den reibungslosen Ablauf im Hotel sicherzustellen. Diese vielseitigen Tätigkeiten haben Silvan nicht nur gezeigt, wie dynamisch der Alltag in einem Hotel ist, sondern auch, wie wichtig Organisation und Teamarbeit sind, um den Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.

Hier einige Impressionen:

Fotos und Infos (Silvan K.)

Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen absolvierten ihr einwöchiges Berufspraktikum. Viele nutzten diese zweite Gelegenheit, um gezielt Praktikumsplätze zu wählen, die ihren beruflichen Interessen und möglichen Studien- oder Ausbildungswegen entsprechen.

Ob in sozialen Einrichtungen, technischen Betrieben, im kaufmännischen Bereich oder bei Behörden – die Jugendlichen sammelten praxisnahe Erfahrungen, vertieften ihre Kenntnisse aus dem ersten Praktikum und setzten sich intensiver mit möglichen Berufs- und Studienfeldern auseinander.

Das Praktikum dient als wichtiger Bestandteil der schulischen Berufsorientierung und unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, fundierte Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft zu treffen.



Wir bedanken uns bei:

  • aprotec GmbH
  • Auto Bauer GmbH 
  • B3 Architekten
  • BKH Finanzcontrolling
  • Bosch Rexroth
  • Bosch Rexroth AG
  • Buchen-Apotheke Porzelt OHG
  • Bundeswehr
  • Caritas DonBosco gGmbH
  • Deutsche Welthungerhilfe e.V.
  • Dr. Menzel & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbB
  • EY GmbH Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Finanzamt
  • Firma WAREMA Renkhoff SE
  • Furnier- & Sägewerk Mehling&Wiesmann
  • H. Günther GMBH
  • Hubertus-Apotheke
  • Julius-Maximilians Universität, Fakultät für Physik und Astronomie, Lehrstuhl für Technische Phyisk
  • Klinikum Main-Spessart - Zentralverwaltung 
  • Klinikum Würzburg Mitte gGmbH
  • Krankenhaus Lohr
  • Landratsamt Main-Spessart
  • Landratsamt München
  • Mehling & Wiesmann GmbH
  • Panoramaresort Taljörgele
  • Praktikumswoche Main-Spessart
  • Praxis für Logopädie Franziska Hofstetter
  • Raiffeisenbank Main-Spessart eG
  • Schneider Electric Automation GmbH
  • Sparkasse Mainfranken Würzburg
  • Sportreha Spessart
  • Stadt Lohr a. Main 
  • Städt. Kindergarten
  • Steuerberater Alexander Blank
  • Valentinus Physiotherapie 
  • Valentinus-Apotheke

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