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MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Diese Fächer sind von entscheidender Bedeutung für die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie helfen uns, komplexe Probleme zu verstehen und innovative Lösungen zu finden. Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer zu begeistern und ihnen die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für eine erfolgreiche Karriere in der digitalen Welt benötigen.
MINT-News
Ready for takeoff: „Erthal 4“ hebt ab – eine Schulmission zwischen Himmel und Maisfeld
Es ist soweit: Ready for takeoff! Mit der vierten Stratosphärenmission „Erthal 4“ hat eine größere Gruppe aus Schülerinnen und Schülern der achten bis elften Jahrgangsstufe am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium erneut bewiesen, wie viel Forschergeist in einem Schulhof stecken kann. Möglich wurde die Mission dank finanzieller Unterstützung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) mit der Wilhelm und Else-Heraeus-Stiftung – und das sah man: Neues Equipment, darunter erstmals eine 360°-Kamera, ging mit an Bord.
Im Vorfeld wurde in Teams getüftelt, erdacht, verworfen und verfeinert. Kleine, kluge Experimente sollten in großer Höhe zeigen, was Physik praktisch bedeutet. So wurde etwa getestet, wie ein Schaumkopf sich unter dem geringen Luftdruck in der Stratosphäre ausdehnt – wie ein Hütchen hob er die Deckschicht. UV-Perlen dienten als Farbwächter der Sonne: Je größer die Flughöhe und damit höher die UV-Strahlung, desto intensiver der Farbwechsel. Zusätzlich war ein selbst gebauter Detektor für Myonen an Bord. Myonen sind Elementarteilchen, die entstehen, wenn kosmische Strahlung auf die Atmosphäre der Erde trifft. Der Detektor sollte nachweisen, wie sich die Anzahl der Myonen mit zunehmender Höhe verändert. Alles wurde vorab in der Schule erprobt, dokumentiert und startklar gemacht.
Doch wie so oft bei Ballonstarts diktierte das Wetter den Takt. Der Abflug musste kurzfristig auf den nächsten Tag verschoben werden. Dann aber: strahlender Himmel, gespannte Gesichter. Auf dem Schulhof blähten die Schülerinnen und Schüler den heliumgefüllten Ballon mit Ballongas auf. An einem langen Seil hing die Sonde mit Fallschirm und Experimenten – Schaumkopf, bunte UV-Perlen, Nudeln im Wasser, Sensoren, Kameras. Der Countdown der Schülerschaft hallte über den Hof – Und ab geht die Post!
Der Ballon gewann rasant an Höhe. Noch nach rund 20 Minuten war er in etwa fünf Kilometern Höhe als winziger Punkt zu erkennen. Die Prognose versprach eine Flugdauer von rund drei Stunden, das Zielgebiet: der Raum Miltenberg. Das Bergungsteam, bestehend aus Schülern, Lehrern und Hausmeister, machte sich deshalb dorthin auf den Weg, um rechtzeitig im Landegebiet zu sein. Doch Stratosphärenflüge schreiben ihre eigenen Drehbücher: Erste Funksignale kamen – überraschend – nicht aus der Region Miltenberg, sondern aus 70 Kilometern Entfernung, direkt aus dem Odenwald. In der großen Höhe blies ein viel stärkerer Wind als vorhergesagt, der Ballon legte einen Zickzackkurs hin und verschob seine Route.
Die Spannung stieg: Waldgebiet, Feld, Fluss oder Stadt – wo würde „Erthal 4“ landen? Schließlich die erlösende Meldung: Signale aus der Nähe von Reichelsheim, offenbar von einem Feld. Die Bergungsteams peilten die Position an und fanden sich kurze Zeit später inmitten eines Maisfelds wieder, in dem – fast wie eine Markierung – ein einzelner Baum stand. Nahe diesem Baum, im hohen Mais verborgen, entdeckten die Schülerinnen und Schüler die Sonde. Glückliche Finder, erleichterte Gesichter, und sofort der Blick auf die Unversehrtheit der wertvollen Nutzlast.
Zurück an der Schule begann die Auswertung: Datenkurven, Temperatur- und Druckverläufe, GPS-Spuren – alles sprach für einen erfolgreichen Flug. Die Experimente lieferten anschauliche Ergebnisse: Die UV-Perlen dokumentierten deutlich die steigende UV-Intensität mit der Höhe, und der Schaumkopf demonstrierte die Wirkung des sinkenden Luftdrucks eindrucksvoll, indem er sich aufblähte und seine Abdeckung anhob. Nicht alles verlief ohne Überraschungen: Die 360°-Kamera – eigentlich als Highlight gedacht – schaltete sich in einer Höhe von etwa 32 Kilometern und einer Außentemperatur von rund -51 °C wegen Überhitzung ab. In der extrem dünnen Luft kann Wärme kaum über Konvektion abgeführt werden, und ohne Sonnenschutz führte die starke Einstrahlung zur thermischen Abschaltung. Zum Glück hielt eine zweite Kamera durch und zeichnete die Experimente sowie die Landung zuverlässig auf. Aber auch die Datensammlung des Myonendetektors und Datenloggers waren leider lückenhaft.
„Erthal 4“ knüpfte damit nahtlos an die Erfahrungen der vorherigen Flüge an – „Erthal 3“ hatte bereits gezeigt, wie anspruchsvoll Vorhersage, Startfenster und Bergung sind. Auch diesmal zahlte sich akribische Vorbereitung aus: klare Rollen, sichere Checklisten, Fokus auf Luftraumsicherheit und eine robuste Sondenkonstruktion mit Fallschirm. Die Live-Telemetrie half, den unerwarteten Kurswechsel rechtzeitig zu erkennen und die Bergungsteams umzudirigieren.
Am Ende kehrte die Gruppe mit viel Filmmaterial, Messdaten und stolzer Miene zurück an die Schule. In den Köpfen kreisten schon die nächsten Ideen: ein besserer Sonnenschutz für die 360°-Kamera, optimierte Wärmemanagement-Lösungen für Elektronik in großer Höhe, vielleicht zusätzliche Sensoren für Wind- und Strahlungsmessung. Mit den gewonnenen Erkenntnissen und einigen gezielten Optimierungen scheint eines sicher: Nach „Erthal 4“ ist vor „Erthal 5“.
Filme unter:
https://www.youtube.com/watch?v=zqrUxqg3e8o
https://www.youtube.com/watch?v=eC_Qx6jQkjE
Thomas Keßelring
Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium als Landessieger beim Schulwettbewerb H2@School ausgezeichnet
Große Freude: Die Klasse 9a wurde beim bayernweiten Wasserstoff-Wettbewerb H2@School als Sieger ausgezeichnet. Der Wettbewerb soll junge Menschen für die Schlüsseltechnologie Wasserstoff und für erneuerbare Energien begeistern.
Bei der Preisverleihung am 13. Juli an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg gratulierte Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt den Gewinnerinnen und Gewinnern: „Die Teilnehmer von H2@School haben sich der Frage gewidmet, welchen Beitrag Wasserstoff zur Lösung konkreter Probleme leisten kann, und dabei herausragende Ideen entwickelt. Solche jungen, klugen Köpfe brauchen wir in Bayern.“
Der Wettbewerb gliederte sich in zwei Phasen: In der ersten Runde beantwortete die Schülergruppe anspruchsvolle Fragen zu Klimawandel, erneuerbaren Energien und Wasserstoff. In der zweiten Runde setzten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse praktisch um und führten mit einer Versuchsbox Experimente zu erneuerbaren Energien durch. Für ihre kreativen Lösungen wurden sie schließlich gemeinsam mit anderen Gewinnerschulen ausgezeichnet.
Besonders beeindruckte die Jury die fächerübergreifende Zusammenarbeit der Lohrer Schule: Schülerinnen und Schülern arbeiteten in den Fächern Chemie und Physik eng zusammen, um sowohl die chemischen als auch die technischen Aspekte ihres Projekts zu verknüpfen. Lob gab es auch, dass die Ergebnisse der Experimente offen hinterfragt und bezüglich der Messungenauigkeiten eingeordnet wurden.
Praxisnah ergänzt wurde das Programm durch Beiträge aus der Region: Die Firmen Sorg und Gerresheimer aus Lohr gaben einen ausführlichen und interessanten Einblick in den (zukünftigen) Einsatz von grünem Wasserstoff bei der Glasherstellung. Dies zeigte konkrete industrielle Anwendungsmöglichkeiten und vertiefte so das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die Technologie.
Den Preis nahm der Schüler Leopold Müller aus der Klasse 9a gemeinsam mit seinen Lehrkräften Thomas Keßelring und Christoph Bauer an der OTH Regensburg entgegen. Die Klassenkameraden waren in der Praktikumswoche.
Der Wettbewerb H2@School wurde im Schuljahr 2025/26 zum dritten und letzten Mal durchgeführt und richtete sich an Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse aller Schularten in Bayern. In diesem Jahr stand das Thema Energiesicherheit und Energieunabhängigkeit im Mittelpunkt; unter dem Motto „Hydrogen for Humanity“ entwickelten die Gruppen Konzepte für nachhaltige, autarke Stromversorgung in Krisengebieten.
Organisiert wurde das Projekt von der Landesagentur für Energie und Klimaschutz in Kooperation mit der OTH Regensburg im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: https://www.lenk.bayern.de/h2school.html
Herausragende Leistung: Schüler erhalten Abiturzeugnis und MINT-EC-Zertifikat
Thilo Günther, Fabian Nätscher, Liam Schwaiger Leroux und Noah Väthbrückner, Schüler des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums, durften sich am Tag der Abiturverabschiedung nicht nur über ihr Abiturzeugnis, sondern auch über das MINT-EC-Zertifikat freuen, das ihnen ein außergewöhnliches Engagement im naturwissenschaftlich-technischen Bereich bescheinigt.
Im W-Seminar „Biologie experimentell“ wurden von Fabian die Auswirkungen von Bodenverdichtung auf das Pflanzenwachstum betrachtet, von Liam Rosen konserviert und bei Noah Naturfarbstoffe auf ihre Lichtechtheit untersucht. Thilo analysierte dagegen im Fach Geographie die Auswirkungen der Chinesischen Raumfahrt auf Europa.
Die Belegung eines solchen W-Seminars mit der Erstellung einer wissenschaftlichen Seminararbeit ist ein wichtiger Eckpfeiler zum Erwerb des MINT-EC-Zertifikats, das die MINT-Leistungen der Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn bündelt und dokumentiert. Die vier Schüler nahmen im MINT-Bereich an mehreren Wettbewerben teil, absolvierten Praktika, besuchten Akademien bzw. Camps und belegten zahlreiche Wahlkurse.
Neben der obligatorischen Belegung des Fachs Mathematik im ersten Abiturjahrgang des G9 besuchten die Schüler noch weitere Kurse aus dem MINT-Portfolio. Drei von ihnen wagten sich in das fünfstündige Leistungsfach Physik – und das mit sehr großem Erfolg!
Das Zertifikat wird vergeben vom nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC und zählt bundesweit zu den bedeutesten Auszeichnungen schulischer Aktivitäten im MINT-Bereich.
Dieser Abiturjahrgang darf stolz darauf sein, dass gleich vier Abiturienten dieses Zertifikat im Rahmen der Abiturfeier mit dem Reifezeugnis überreicht bekamen.
Einem Schüler wurde das Zertifikat „mit besonderem Erfolg“ und den drei anderen Schülern gar in der höchsten Stufe „mit Auszeichnung“ feierlich durch den stellvertretenden Schulleiter Christoph Bauer und Oberstufenkoordinator Oliver Siemund überreicht.
Wir gratulieren herzlich.
Thomas Keßelring (FLvEG)
Bild: MINT-EC-Zertifikat 2026 FLvEG.jpg
von links nach rechts: Thilo Günther, Fabian Nätscher, Liam Schwaiger Leroux, Noah Väthbrückner
Hintergrund:
Das MINT-EC-Zertifikat bündelt und dokumentiert die MINT-Leistungen der Schülerinnen und Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn. Die Auszeichnung bietet Unternehmen und Hochschulen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen und Bewertung der Anforderungsniveaus von Wettbewerben oder anderen außerschulischen MINT-Aktivitäten. Das MINT-EC-Zertifikat wurde zum Schuljahr 2014/2015 eingeführt und darf ausschließlich an Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC vergeben werden.
Schülerinnen und Schüler, die das MINT-EC-Zertifikat erhalten, müssen Mindestanforderungen in den drei Anforderungsfeldern: Fachliche Kompetenz, Fachwissenschaftliches Arbeiten und Zusätzliche MINT-Aktivitäten erfüllen. Je nach Leistungen wird das MINT-EC-Zertifikat mit den Prädikaten „Mit Erfolg“, „Mit besonderem Erfolg“ oder „Mit Auszeichnung“ verliehen.
MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 339 zertifizierten Schulen mit rund 360.000 Schülerinnen und Schülern sowie 29.500 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände bayme vbm und vbw.
Münchenfahrt des Ph-LK´s – Zwei Tage Quantenphysik erleben
Das Jahr 2025 war das Jahr der Quantenwissenschaft und Quantentechnologie, in dem das 100-jährige Jubiläum der Quantenphysik gefeiert wurde.
Passend dazu brach das Leistungsfach Physik der Q13 des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums (Lohr) unter der Leitung von Herrn Keßelring zu einer zweitägigen Exkursion nach München auf. Im Rahmen dieser Fahrt sollten die Schüler interessante neue Einblicke in die Quantenphysik und ihre vielseitigen Forschungsfelder gewinnen, sowie viele schöne Erinnerungen mit ihren Mitschülern sammeln.
Den ersten Tag verbrachte die Gruppe auf dem Campus der TU München in Garching. Erste Station war die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II), wo sie erfuhr, wie Neutronen aus Kernspaltung zur zerstörungsfreien Untersuchung von Materialien genutzt werden. So können Neutronen beispielsweise Auskunft über das Innere von Dinosaurierei-Fossilien geben, ohne diese zu beschädigen. Eine große permanente Nebelkammer zog die Schüler in ihren Bann, wie natürliche radioaktive Strahlung auf dem Weg durch die Kammer die typischen Nebel-Spuren hinterließ.
Anschließend führte der Kurs im „PhotonLab“ des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik eigene Experimente durch, darunter den Quantenradierer sowie einfache Anwendungen der Quantenkryptographie. Diese verdeutlichten die einzigartigen Eigenschaften eines Quantenobjekts, das sich je nachdem, ob Informationen über seine Position vorliegen, wie eine Welle oder wie ein Teilchen verhält. Deshalb kann die Quantenphysik beispielsweise für abhörsichere, verschlüsselte Kommunikation genutzt werden.
Am Abend besuchte die Gruppe noch die Europäische Südsternwarte (ESO), die mit einer großen Ausstellung und einer beeindruckenden Planetariumsshow die Schönheit und Komplexität unseres Universums präsentierte.
Gemütlich ließ man den Tag schließlich bei einem gemeinsamen Pizzaessen ausklingen.
Am zweiten Tag nahm der Kurs am „Tag der Quantenphysik“ der LMU München teil. Dort wurde eine Vielzahl von Vorträgen zu zukunftsweisenden Forschungsfeldern wie Quantencomputern, Quantensimulationen und der Bedeutung der Quantenphysik für die Astronomie angeboten. Ein besonderes Highlight war der Vortrag „Quantenphysik im Universum“ von Professor Dr. Harald Lesch, einem bekannten Astrophysiker und Wissenschaftsjournalisten. Außerdem nahmen die Schüler an einer Laborführung durch ein Quantensensorik-Labor teil. Dabei erklärten die Forschenden, wie an der LMU an Supraleitern – elektrischen Leitern, die bei sehr niedrigen Temperaturen nahezu keinen Widerstand besitzen – geforscht wird und wie der Quantentunneleffekt zur Materialuntersuchung genutzt werden kann. Zwischen den Vorträgen konnten sich die Schüler an verschiedenen Ständen im Lichthof der Universität zu Themen wie Elementarteilchenphysik, Festkörpertheorie und Quantenmaterialien informieren. Die Gespräche mit Forschenden und Studierenden der LMU München boten Raum für weitere Fragen rund um die Quantenphysik. Den Abschluss des Tags der Quantenphysik bildete der Vortrag „Die kältesten Rechner der Welt“ von Prof. Dr. Immanuel Bloch.
Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erkenntnissen und einem tieferen Verständnis für die Welt der Quantenphysik kehrte der Physik-Leistungskurs am Samstagabend mit dem Zug nach Lohr zurück.
Anka Fahrbach, Q13
UFO am Schliersee
Dass Geodaten alles andere als trocken und theoretisch sein müssen, zeigte uns Thomas Meier vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung eindrucksvoll während eines zweitägigen Workshops an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Mit seinem fundierten Fachwissen und seiner Begeisterung fürs Experimentieren machte er deutlich, wie kreativ und lebendig die Welt der Geovisualisierung sein kann.
Gemeinsam mit Herrn Hofmann verbrachte der CAD-Wahlkurs zwei intensive Tage im Studiengang Geovisualisierung bei Stefan Sauer. Schon beim Einstieg in das Thema Open Source und Closed Source wurde klar, wie vielfältig moderne Werkzeuge in der Geodatenverarbeitung sind. Anschließend beschäftigten wir uns mit der Nutzung von Open Data Bayern und bereiteten diese Daten in QGIS auf, wo wir erste Erfahrungen im Bearbeiten und Editieren von Geodaten sammeln konnten.
In Blender lernten wir, Geodaten zu importieren, Kamerafahrten zu planen und diese anschließend als Einzelbilder zu rendern. Das daraus entstehende Material bearbeiteten wir weiter in After Effects, indem wir aus den Bildern ein vollständiges Video mit Vor- und Abspann und passenden Texteinblendungen erstellten. Dabei verirrte sich auch ein Ufo in die Voralpenwelt des Schliersees.
Weiterhin beschäftigten wir uns mit der Erstellung multimedialer StoryMaps, in denen sich Videos, Karten und Bilder zu anschaulichen Webpräsenzen verbinden. Weiter ging es mit Cesium, wo wir aus offenen Geodaten eine interaktive 3D-Welt konstruierten. Anschließend tauchten wir noch in die Welt der Augmented Reality ein und entwickelten eine eigene AR-Darstellung.
Hier finden Sie den Beitrag der THWS:
https://geovisualisierung.com/2025/12/09/urlaub-am-schliersee/
An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Stefan Sauer und Thomas Meier!
Unterstufe

- Mathematik
- Natur & Technik
- Biologie
- Chemie
Unterstufe

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- kleine Forscher - AG
Mittelstufe

- Chemie
- Informatik
- Physik
Mittelstufe

Möglichkeit zur Teilnahme an Wettbewerben in
- Chemie
- Informatik
- Physik
sowie unsere diversen Wahlkurse und AGs
Oberstufe

Mathematik
1. Naturwissenschaft
fakultativ 2. Naturwissenschaft oder Informatik
Oberstufe

- 2 MINT Abiturfächer
- MINT EC-Zertifikat
- diverse Wahlkurse und AGs








