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Die katholischen Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a und 11 haben in diesem Jahr die Karwoche intensiver erleben dürfen, denn sie haben sich in der Fastenzeit mit den Stationen des Kreuzwegs ausgiebig befasst. Ihr Auftrag war es, die Leidensgeschichte mit heutigen Leiderfahrungen in Verbindung zu setzen. Entstanden ist dabei ein sehenswerter, moderner Kreuzweg, der für alle SchülerInnen und Besucher des Hauses in der Pausenhalle für drei Wochen zu sehen war.

Schülerinnen und Schüler einer 6. Jahrgangsstufe entwarfen Plakate, in denen sie den Informationen rund um die Passion Jesu nachgingen und dabei sowohl zeitgeschichtliche als auch biblische Aspekte herausarbeiteten.

Bianca Riedmann

Andrea Pöschl

Sieben (!) Schülerinnen des Lohrer Gymnasiums hatten sich beim deutschlandweit ausgetragenen Schülerwettbewerb „Chemie – die stimmt!“ für die zweite landesweite Wettbewerbsrunde qualifiziert und stellten sich der Herausforderung sich für die dritte Runde zu qualifizieren.  
Am 26. März fand die zweite Wettbewerbsrunde an der TU München statt. Es galt eine knapp dreistündige Chemieklausur zu schreiben, an der insgesamt 30 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern teilnahmen. Hierzu hatten sich sieben Schülerinnen des Gymnasiums aus Lohr qualifiziert. Danach wurden die Schülerinnen und Schüler mit einer eindrucksvollen Schauvorlesung aus der Chemie belohnt. Prof. Dr. Tom Nilges (Head of Department Chemie) führte durch die Veranstaltung.  
Für die Vielzahl an Teilnehmern einer Schule in der ersten Runde wurden die Schülerinnen des FLVEG mit einem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet. Dies ist ein Gutschein für den Besuch eines experimentellen Workshops der experimenta in Heilbronn, an dem die ganze 9a des Lohrer Gymnasiums teilnehmen darf. Sowohl darauf, als auch auf den Wettbewerb im nächsten Jahr freuen sich die Schülerinnen und Schüler. Leider konnte das Gymnasium Lohr keine Landessiegerin stellen, aber die Motivation zur Teilnahme am Wettbewerb im nächsten Jahr ist sehr groß. Herzlichen Glückwunsch zum Erreichen der zweiten Runde und viel Erfolg bei der Teilnahme im nächsten Jahr! 
"Chemie - die stimmt!", kurz CDS, bietet Schülerinnen und Schülern der 8. bis 10. Klassenstufen einen Einstieg in die faszinierende Welt der Chemie. CDS ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Wettbewerb und wird bundesweit ausgetragen. 
Das Bild zeigt die stolzen Teilnehmerinnen mit Urkunden bei der Sonderpreis-Verleihung  
(von l nach r: StDn Vetter, Luna-Marie Geiger, Paula Höpfl, Clara Bernard, Klara Breitenbach, Anna Amend, Greta Märker, Leni Steger)

Save the Date 

Berufscampus Nägelsee 2026 am 13. Februar 2026

Wieder mit dabei in diesem Jahr ist die Kooperation mit dem regionalen Partner wild.job, der zur Berufsmesse kostenlos das digitale Jobmatching-Tool zur Verfügung stellt, eine ideale Ergänzung zu unserer Messe.
Die Plattform wild-job-msp.de bringt junge Menschen mithilfe eines Matching-Systems mit passenden Arbeitgebern zusammen. Am Veranstaltungstag wird wild.job vor Ort präsent sein und die Schüler gezielt zu den für sie passenden Ausstellern führen.
Schüler, die über das Matching einen Treffer mit Ihrem Beruf bzw. Ihrem Unternehmen erzielen, erhalten den Auftrag, mit dem sogenannten „It’s a Match“-PIN direkt auf die Aussteller zuzugehen, eine tolle Chance, noch schneller und gezielter mit jungen Talenten ins Gespräch zu kommen.
Als Aussteller können Sie im Rahmen der Messe kostenlos an wild.job teilnehmen und von diesem Angebot profitieren.
Das Team von wild.job MSP wird sich direkt mit Ihnen in Verbindung setzen, sobald Sie Ihre Zustimmung (über den Fragebogen) gegeben haben. Unser Ziel ist es, den Aufwand für Sie dabei so gering wie möglich zu halten.




Erstmalig fand unter einer Kooperation des FLVEG und der GWS der Berufscampus Nägelsee 2025 statt – ein herausragendes Event, das unseren Schülern einen direkten Zugang zur Berufswelt ermöglichte. Über 50 Unternehmen, Firmen und Einrichtungen präsentierten sich an ihren Ständen und in informativen Vorträgen. Der Berufscampus war eine exzellente Gelegenheit, mehr über die Vielzahl an Ausbildungsberufen, Praktika und Lehrstellen zu erfahren.

Die Veranstaltung zeichnete sich nicht nur durch zahlreiche Informationen aus, sondern vor allem durch den direkten und persönlichen Kontakt zu den teilnehmenden Unternehmen. Schülern hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich über Karrieremöglichkeiten zu informieren und wertvolle Einblicke in die Berufswelt zu erhalten.

Besonders spannend war der Austausch mit den Auszubildenden, die an vielen Ständen vertreten waren. Sie teilten ihre eigenen Erfahrungen und gaben den Jugendlichen authentische Einblicke in den Alltag und die Anforderungen ihrer Ausbildung. So konnten die Schüler aus erster Hand erfahren, wie der Einstieg in verschiedene Berufsfelder aussieht – von der Bewerbung über die ersten Wochen bis hin zu den täglichen Herausforderungen.

Der Berufscampus Nägelsee war nicht nur eine Informationsveranstaltung, sondern eine wichtige Unterstützung für die Berufsorientierung der Jugendlichen. Die hohe Resonanz und das große Interesse der Schülerinnen und Schüler zeigen, wie wertvoll solche Veranstaltungen sind, um den Übergang von der Schule in die Berufswelt zu erleichtern und zu bereichern.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Unternehmen und Organisationen, die mit ihrem Engagement und ihrer Expertise dazu beigetragen haben, dass der Berufscampus zu einem so erfolgreichen und inspirierenden Tag für die Jugendlichen wurde:

  • Agentur für Arbeit 
  • Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
  • Autohaus Grampp
  • BASF Coatings
  • BKH
  • BOSCH Rexroth
  • Bundeswehr
  • Caritasverband
  • DEHOGA Bayern
  • dm.drogeriemarkt
  • DRV Nordbayern
  • EMS Lounge
  • Engelbert Strauss
  • FERTIG Motors
  • Finanzamt Lohr
  • Gerresheimer Lohr
  • Handwerkskammer Unterfranken
  • Hauptzollamt Schweinfurt
  • JEWA Metallverarbeitung
  • Juliusspital Würzburg
  • Klinikum Main-Spessart
  • Landratsamt Main-Spessart
  • Lebenshilfe Main-Spessart
  • MAXL Bäck
  • Müller Feinblechbautechnik
  • MÜNCH
  • Nikolaus SORG
  • Polizei Aschaffenburg
  • Procter & Gamble
  • R+V Versicherung
  • Raiffeisenbank Main-Spessart
  • Schleunungdruck
  • Schneider Electric
  • SCHÖTEX IT-Solutions
  • SEITH Fördertechnik
  • Senkrechtstarter Würzburg
  • Sparkasse Mainfranken
  • Starthouse Spessart
  • Technische Hochschule Aschaffenburg
  • Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  • Universität Würzburg
  • Universität Würzburg (Human Computer Interaction)
  • WAREMA
  • Welzenbach Steuerberater
  • wildJob

Video: Thilo Günther, Liam Schweiger-Leroux

„Vive la France!“ bzw. „Hoch lebe Frankreich!“ …hieß es am Gymnasium Lohr wieder in den 5. Klassen sowie in den Lateinklassen der 7. Jahrgangsstufe, denn sie bekamen Besuch von Jean Steve Kobon, dem französischen Referenten von FranceMobil. Alljährlich touren nämlich Referenten von FranceMobil im Geiste der deutsch-französischen Freundschaft von Schule zu Schule und informieren die Schülerinnen und Schüler über das französische Nachbarland und die schöne neue Sprache. 

Am Gymnasium Lohr a. Main vermittelte Jean Steve Kobon unseren Schülerinnen und Schülern erste Eindrücke des Französischen, machte ihnen bewusst, wie viele französische Wörter sie bereits bzw. schon verstehen können und er zeigte ihnen, wie schön die französische Aussprache doch klingt. Französisch kann am Gymnasium Lohr a. Main als 2. Fremdsprache ab der 6. Klasse oder als 3. Fremdsprache ab der 8. Klasse gewählt werden.

Französische Woche in der Mensa
Im Zeichen der französischen Gastronomie und Pâtisserie (Konditorei) standen auch die Tage zwischen dem 27. und 31. Januar, in der die französische Woche in der Mensa stattfand. Dabei bot der Schulkiosk die französischen Spezialitäten der „Kleinen Konditorei“ an: Croissants, Macarons, Brioches, Éclairs, Galettes surprises, Flammkuchen und vieles mehr begeisterten die Schulgemeinschaft und zeigten, dass Sprachenlernen auch durch den Magen geht. Die Klassen 9a und 10b verkauften außerdem Crêpes in allerlei Variationen! Die Mensa des Schulzentrums war eine Woche lang in französische Farben getaucht und die SchülerInnen konnten sich hier auch anhand einer Ausstellung über Frankreich und die Francophonie informieren: So hatten fünf Französischklassen Bildwände zu den verschiedensten Gegenden der französischsprachigen Welt vorbereitet: Paris, Südfrankreich, Belgien, Marokko und Québec (Kanada) wurden der Schulgemeinschaft  auf diesem Weg näher gebracht und standen beispielhaft für die Vielfalt der Frankophonie.
Ein herzliches Dankeschön an den Schulkiosk, die Kleine Konditorei sowie die Klassen 9a und 10a mit ihren Französischlehrerinnen Frau Goldbach und Frau Scharnagl, die uns Frankreich so auch auf kulinarische Art noch ein wenig näher gebracht haben! Merci beaucoup!


Am Montag, den 24. Februar 2025 bekamen 51 Fünftklässler auf unterschiedlichste Weise erste Einblicke in die Welt der alten Römer, um in nächster Zeit eine Entscheidung für die Wahl ihrer zweiten Fremdsprache treffen zu können. Sie kochten in der Schulküche unserer benachbarten Mittelschule in vergnügtem Teamwork Globi (Quarkbällchen) mit Gustum de Praecoquis (Aprikosenmus mit Stückchen) und Moretum (Schafskäseaufstrich) und verzehrten dies auch anschließend fast alles mit Appetit. Andere kreierten in geduldiger Kleinarbeit hübsche Mosaikquadrate.

Die dritte und vierte Gruppe machte mit Marcus Entdeckungen mit lateinischen Lehnwörtern und übte sich in beliebten römischen Kinderspielen: Zahlreiche Nüsse rollten beim Delta- bzw.  Orca- Spiel und dem Ludus tabulae obliquae mit Schwung durchs Klassenzimmer.

Nach der Pause begrüßte Fachleiterin Simone Egert die Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe verkleidet als Mary Poppins in der Aula zum folgenden Einmann-Theater. Mit großer Variation in Gestik, Mimik, Tonlage und Sprechtempo relativierte Bühnenkomiker Björn Puscha in seinem kurzweiligen, aber achtzig minütigen Stück Informationen und Motive für die Sprachenwahl und Lateinnoten: Manche würde es z.B. reizen, einmal Harry-Potter-Zaubersprüche übersetzen zu können. Er hätte bereits als Viertklässler entscheiden müssen, ob er mit Latein oder Englisch anfangen will und damals nur kapiert, dass er auf der einen Schule mehr mit Jungen, auf der anderen mehr mit Mädchen zusammen sein würde. Anschließend schilderte er recht drastisch seine eigenen Erlebnisse am Tag der Offenen Tür am Kurfürst Maximilian Gymnasium in Burghausen mit den Bemühungen des damaligen Fachbetreuers, Herrn Aschenbrenner, der die Kinder in einer Art mündlichen Prüfung auf ihre Vorkenntnisse durch Lehnwörter aufmerksam machte. Ihn würden aber Sehenswürdigkeiten und Regierungsformen vielmehr interessieren.

Deswegen nahm er die Schülerinnen und Schüler dann mit auf eine spannende Zeitreise ins alte Rom, wofür er ein genaues Datum angeben musste: Die Iden des März 709 nach Gründung der Stadt Roms, ausgerechnet die Ermordung Caesars.

Nach einer kurzen Pause spazierte er in Toga durch die Insulae, die Mietblöcke des alten Roms, die je höher desto schiefer und windiger gebaut waren und wo es scharf nach verbranntem Öl roch.

Anschließend ließ er sich zur Unterhaltung zum Wagen-Rennen im Circus Maximus tragen. Nun malte er uns in wie ein Sportreporter in großem Tempo das farbenfrohe Spektakel beim Pferderennen vor Augen. Dann ginge es zum Theater des Pompeius. Dort folgten die dramatischen Ereignisse bei der Ermordung Caesars.

Als Zugabe erklärte er noch das römische Drei-Namen-System aus Praenomen, Gentilnomen und Cognomen. Letzteres bekomme man nicht von der Familie, sondern besonders hervorstechende Körper- und Charaktermerkmale seien von Freunden und Gegnern dafür herangezogen worden: Marcus Tullius wurde Cicero, also „Kichererbse“ genannt, „Brutus“ galt allseits als hochgeschätzter „Depp“. „Salve mater curiosa“ war der Gruß an eine neugierige Mutter. Im Nachgespräch fragten die Schüler nach seinen Lieblingsfächern und ob er Fußballfan sei. Natürlich musste er auch noch seine schlechtesten Noten verraten.

Im Theaterstück für die Schülerinnen und Schüler der siebenten und achten Jahrgangsstufe standen diese dann gleich am Anfang: „Mein Name ist Björn und ich mag Latein. Aber das war nicht immer so. Ich habe es nach der 11. Klasse mit einem Fünfer abgelegt.“ Und er schilderte wie er dann über einen erzwungenen Nachhilfeunterricht in der Großfamilie schließlich große Freude an der lateinischen Sprache bekam. Später hat er dann einen Münchner Schüler in Latein zum Abitur geführt und selbst noch acht Jahre nach seinem Fünfer in der 11. Klasse angefangen Latein zu studieren. Währenddessen arbeitete er in einer Kulturkneipe am Tresen und wurde nach einiger Zeit vom Moderator ins Unterhaltungsprogramm geholt. Wegen des Alleinstellungsmerkmals dieser Unterhaltungskultur sei er sogar über den Bayerischen Rundfunk ins Fernsehen gekommen.

Im weiteren Verlauf knüpfte er auch bei den älteren Schülerinnen an Ihre Motive bei ihrer Sprachenwahl an: Weniger Vokabeln als in Französisch, Zweigwahl bleibt offen, interessante Mythen, Einfluss von Freunden und Eltern, aber auch die Entscheidung für das kleinere Übel, oder der Wunsch, später vielleicht Medizin zu studieren.

Jetzt wiederholte im Anschluss das erste Theaterstück mit Ergänzungen auf etwas höherem Niveau. Beide Theaterstücke passten hervorragend zum heiteren Charakter unserer Motto-Woche vor Fasching. Unser Schülerpublikum war abwechslungsreich kostümiert, aber auch aufmerksam und spendete am Ende jeweils kräftigen Applaus.

Von Christina Roth

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