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am Donnerstag, den 1.2.2024

Unser diesjähriger „Römer-Tag“ am Gymnasium Lohr war eine Kombination aus einem archäologischen Vortrag für die Latein-Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 8 und einem Schnuppertag für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 5, die demnächst ihre zweite Fremdsprache wählen müssen.

Den Auftakt machte der Archäologe Mario Becker von der Goethe-Universität Frankfurt: In lebendigem und kommunikativem Vortragsstil stellte er die Gründe für Aufstieg und Niedergang des römischen Reiches dar und begeisterte unsere Achtklässler für die Leistungen der Römer. Er untermalte dies mit zahlreichem Bildermaterial aus den Quellen eines Archäologen: Schriften, Bilder und Funde bei Ausgrabungen: Die Architekten der Europäischen Union könnten sich beim integrativen Umgang der Römer mit fremdstämmigen Menschen einiges abschauen. Das Wort „Ausländer“ hätten sie nicht gekannt. Wären die Bibliotheken in Alexandria und Athen nicht verbrannt, hätten wir vielleicht schon zur Zeit Karls des großen die ersten Raumfahrten unternommen. So groß sei der Wissensverlust durch die Vernichtung der antiken Schriften gewesen.

Für den Niedergang des weströmischen Reiches seien jahrzehntelange Schlechtwetterperioden infolge von schwersten Vulkanausbrüchen mit verantwortlich gewesen: Zwischen 160 und 170 n.Chr. seien der Taupo und um 232 der Vulkan Hatepe auf Neuseeland ausgebrochen und hätten die Erd-Atmospäre für Jahrzehnte verändert. In deren Folge hätten zahlreiche Germanenstämme – bedrängt von Goten und Hunnen- ihre angestammten Siedlungsgebiete verlassen, weil ihnen die Lebensgrundlage genommen worden seien. Diese hätten dann gleichzeitig von vielen Seiten die Ostgrenze bedroht, während der Zusammenschluss der Alemannen dann etwas später von Norden her noch gefährlicher für das römische Reich geworden sei.

Für die Fünftklässler hatte Mario Becker außerdem als interaktives Element zahlreiche Soldaten-Helme, Schilde und auch Kleidungsstücke dabei, die diese dann im Zuge seines Vortrages auch vergnügt an- und aufprobierten.

Im Anschluss warteten dann noch vielfältige weitere Angebote auf die Kinder:

Römisch Kochen in der Schulküche, wo in vergnügtem Teamwork Globi (Quarkbällchen) mit Gustum de Praecoquis (Aprikosenmus mit Stückchen) und Moretum (Schafskäseaufstrich) entstanden und auch mit Appetit verzehrt wurden.

Eine Mosaikwerkstatt im Zeichensaal, wo sie in geduldiger Kleinarbeit schöne Motive zusammensetzten.

Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler eine virtuelle Romführung über das Kolosseum besuchen oder Entdeckungen mit lateinischen Lehnwörtern machen. Beides fand in Abwechslung mit beliebten römischen Kinderspielen statt: Zahlreiche Nüsse rollten beim Orca (Tongefäß)- Spiel und dem Ludus tabulae obliquae durchs Klassenzimmer.

Ein wirklich schöner Tag, der uns neu ins Bewusstsein gebracht hat, wie viel wir der römischen Kultur zu verdanken haben!

Studienfahrt - Betriebsbesichtigung bei der BASF in Ludwigshafen. 

Im Rahmen des Chemieunterrichts in der 11. Jgst wurde das Chemiewerk in Ludwigshafen besucht. Zwei Anlagen (Chlor-Alkali-Elektrolyse sowie Ammoniaksynthese) konnten besichtigt werden um einen kleinen Einblick in die Produktionsstätten eines Global Players zu gewinnen.  Eine Führung durch die Ausstellung im Visitor Center schloss sich an. Vielfältige Produkte - von der Babywindel über den Tischkicker bis zu neuen Hightech Akkumulatoren - zeigten uns Verwendungsmöglichkeiten von chemischen Stoffen auf. Auch die  Forschungen im Bereich Nachhaltigkeit bzw CCycling wurden uns aufgezeigt.

Zum erstem Mal in der geschichte des FLVEG unterstützen uns im ersten Halbjahr
(v.l.n.r)
  • Fischer, Johann
  • Gerhard, Felix
  • Rosenmeyer, Daniel
  • Hofmann, Jeremias
  • Renner, Tessa
Sie übernahmen teilweise die Unterrichtsstunden in den Klassen
  • 9b
  • 9c
  • 10a
  • 10b
  • 10c
  • 11b

Vielen Dank für euren Einsatz auch im Namen unserer Schüler, die sich immer wieder auf die Praktikumsdonnerstage freuten!

Am Montag, den 18. Dezember, trafen sich die Teilnehmer der beiden Wettbewerbe Mathematik-Olymiade-Bayern (MOBy) und des Landeswettbewerbes Mathematik zur Siegerehrung.

An der zweiten MOBy-Runde beteiligten sich insgesamt 15 Schüler der Unterstufe. Einen dritten Platz belegte Laurin Günther (5c). Einen zweiten Platz erreichten Mia Kübert (5c), Julian Hofmann (6a), Felizitas Schäfer (6b) und Jakob Braun (6c).

Am Landeswettbewerb, der sich an die Schüler der Mittelstufe richtet, nahmen Luca Goldbach (8c) und Christopher Büdel (10c) teil, welcher mit einem dritten Platz und einem Buchpräsent ausgezeichnet wurde. 1231 Schüler von 312 bayerischen Schulen wagten sich an die Aufgaben des Wettbewerbes heran und sendeten einen Lösungsvorschlag ein. Nur wenige von ihnen haben eine Platzierung erreichen können.

Der Schulleiter OStD Dr. Rottenbacher lobte die Einsatzbereitschaft aller Teilnehmer, gratulierte zu den Erfolgen und überreichte den Siegerinnen und Siegern des MOBy-Wettbewerbes jeweils Buchgutscheine. Diese Anerkennung der Schülerleistungen wurde durch die Unterstützung des Elternbeirates möglich.

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