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Am 10. Februar 2026 lag am Gymnasium Lohr ein Hauch von Frankreich in der Luft: In den 5. und 7. Klassen drehte sich alles um französische Sprache, Kultur und jede Menge Spaß – denn die Französin Calyssandre Derrette war zu Gast und begeisterte unsere Schülerinnen und Schüler mit einem mitreißenden Schnupperprogramm.

Auf spielerische und motivierende Weise führte die junge Referentin die Kinder an die französische Sprache heran. Mit viel Energie, Humor und Einfallsreichtum vermittelte sie erste Eindrücke vom Klang des Französischen und machte Lust darauf, mehr über unser Nachbarland zu erfahren. Neben kleinen Sprachspielen und aktiven Übungen gab sie spannende Einblicke in den Alltag und die Kultur Frankreichs – authentisch und lebensnah.

Dabei zeigte sich schnell: Französisch ist gar nicht so schwierig, wie viele denken! Erstaunlich mühelos erschlossen sich die Schülerinnen und Schüler neue Wörter und entdeckten, wie viel sie bereits aus anderen Sprachen kennen. Dank der lockeren Atmosphäre verloren selbst zunächst zurückhaltende Kinder ihre Scheu und probierten sich neugierig im Sprechen aus. Viele waren überrascht, wie vertraut ihnen manches vorkam – und wie leicht ihnen die französische Aussprache plötzlich fiel. Der Besuch machte eindrucksvoll deutlich, wie motivierend und bereichernd der direkte Kontakt mit Muttersprachlern sein kann.

Am Gymnasium Lohr kann Französisch ab der 6. Jahrgangsstufe als zweite Fremdsprache oder ab der 8. Jahrgangsstufe im sprachlichen Zweig als dritte Fremdsprache erlernt werden. Die Schnupperstunden boten daher eine ideale Gelegenheit, schon frühzeitig in die Welt des Französischen hineinzuschnuppern.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Partnerschaftsreferat Würzburg, das sich seit vielen Jahren für die internationale Zusammenarbeit Unterfrankens mit seinen Partnerregionen einsetzt. Durch die jährliche Einladung einer Referentin aus der Normandie ermöglicht es solche wertvollen Begegnungen und trägt maßgeblich dazu bei, Kinder und Jugendliche für Frankreich, die französische Sprache und Kultur zu begeistern und Neugier auf internationale Austauschmöglichkeiten zu wecken.

Nach diesem Vormittag war allen klar: Französisch macht Spaß – und öffnet Türen zur Welt!


Vive la galette des rois – oder : Wer findet die fève ?Im Französischunterricht hat sich die Klasse 7ab nach den Weihnachtsferien mit ihrer Lehrkraft Frau Schneider mit einer besonderen französischen Tradition beschäftigt: der galette des rois.

Die galette des rois gibt es in Frankreich jedes Jahr am 6. Januar, dem Dreikönigstag („l’Épiphanie“). Weil die Tradition so beliebt ist, wird sie aber oft fast den ganzen Januar hindurch gefeiert – ob in der Familie, mit Freunden, in der Schule oder im Büro.

Die galette des rois ist ein runder Blätterteigkuchen, der meist mit Mandelcreme (Frangipane) gefüllt ist. In der galette  ist eine fève, eine kleine Porzellanfigur, versteckt.

Mathilde, eine backbegeisterte Schülerin der Klasse, hat zu Hause zwei galettes für die Klasse gebacken und mit in die Schule gebracht. Gemeinsam feierten wir dann im Unterricht diese Tradition nach französischem Vorbild.

Wie in Frankreich, setzte sich das jüngste Kind unter den Tisch und entschied, wer welches Stück bekommt - so soll alles gerecht ablaufen. Nachdem die Stücke verteilt waren, ließen sich alle den leckeren Kuchen schmecken und warteten gespannt, wer die Figur in seinem Kuchenstück entdecken würde: Die Person, die nämlich die fève in ihrem Stück findet, wird zur Königin oder zum König für einen Tag (roi/ reine pour un jour) gekrönt und darf eine Papierkrone tragen. Da bei uns in jeder galette sogar zwei Figuren versteckt waren, hatten wir am Ende der Stunde drei Könige und eine Königin: Jan, Paul, Melie und Emil.

Der Unterricht hat allen viel Spaß gemacht – und geschmeckt hat es natürlich auch! Und natürlich ein großes Dankeschön an Mathilde für die Zubereitung der galettes!

Nina Schneider

 

Ein Hauch von Paris, der Duft frisch gebackener Croissants und die Farben der Tricolore prägten vom 19. bis 23. Januar 2026 das Gymnasium Lohr a. Main: Unsere Schule verwandelte sich in einen lebendigen Ort der Begegnung mit Sprache, Kultur und Kulinarik – und begeisterte dabei die gesamte Schulgemeinschaft.

Im Mittelpunkt der Woche stand eine kreative Francophonie-Ausstellung, die zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die französischsprachige Welt einlud. Fünf Französischklassen gestalteten eindrucksvolle Bildwände zu Belgien, Québec (Kanada), Paris, Südfrankreich und dem Elsass. Die Präsentationen machten anschaulich deutlich, wie vielfältig die französische Sprache und Kultur sind, und zeigten, dass Französisch weit über die Grenzen Frankreichs hinaus gesprochen wird. Die Ausstellung lud zum Informieren, Staunen und Entdecken ein und wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften mit großem Interesse besucht. Besonderen Anklang fand auch ein Quiz für die gesamte Schulgemeinschaft, bei dem täglich eine Frage rund um die Ausstellung beantwortet werden konnte. So wurde das Entdecken der französischsprachigen Welt spielerisch vertieft und das Interesse an Sprache und Kultur zusätzlich geweckt.

Auch die Mensa präsentierte sich in französischen Farben, und jedem Gast wurde schnell klar, dass Sprachenlernen auch durch den Magen geht: Der Schulkiosk bot in Zusammenarbeit mit der Kleinen Konditorei in Lohr a. Main täglich wechselnde französische Spezialitäten wie Macarons, Croissants, Éclairs, Flammkuchen und vieles mehr an. Die Klassen 10a und 10c sorgten mit frisch zubereiteten Crêpes für große Begeisterung und langen Andrang. Wer einen ruhigeren Platz für die Pause suchte, fand diesen im Medienatelier, wo eine Woche lang französischsprachige Lektüren im Mittelpunkt standen: In gemütlicher Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur eine große Auswahl an Büchern entdecken, sondern durch Comics, Bildwände und weitere Materialien die französischsprachige Welt näher kennenlernen.

Insgesamt zeigte die französische Woche eindrucksvoll, wie lebendig und vielseitig Fremdsprachenlernen über den Unterricht hinaus sein kann – als Erlebnis für alle Sinne und als Einladung, über den eigenen Horizont hinauszublicken. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Schulkiosk, der Kleinen Konditorei, dem Medienatelier sowie den Klassen 10a und 10c und allen Französischlehrkräften, die der Schulgemeinschaft ein vielfältiges Bild der Francophonie nähergebracht haben.

Am Gymnasium Lohr kann Französisch ab der 6. Jahrgangsstufe als zweite Fremdsprache oder ab der 8. Jahrgangsstufe als dritte Fremdsprache (sprachlicher Zweig) erlernt werden. Traditionell findet die französische Woche am Gymnasium Lohr rund um den 22. Januar statt, den Tag der deutsch-französischen Freundschaft, an dem Deutschland und Frankreich im Jahr 1963 mit dem Élysée-Vertrag ihre Zusammenarbeit besiegelten.

Am Donnerstag, den 23. Oktober 2025, war es endlich so weit: Viktoria Aull und Krishiv Koul erhielten ihre wohlverdienten DELF-Zertifikate. Beide hatten im Mai 2025 die Prüfungen zum französischen Sprachdiplom erfolgreich abgelegt und konnten nun ihre offiziellen Urkunden in Empfang nehmen.

Die Übergabe erfolgte durch den Schulleiter OStD Volkhard Stierhof in Anwesenheit der betreuenden Lehrkraft StRin Nina Schneider, die die Vorbereitung und Durchführung der zentral gestellten Prüfungen am FLvEG übernommen hatte. Gemeinsam gratulierten sie den Prüflingen herzlich zu ihren hervorragenden Ergebnissen und würdigten deren besonderes Engagement über den regulären Unterricht hinaus.

Das DELF-Zertifikat (Diplôme d’études en langue française) wird vom französischen Bildungsministerium vergeben und bestätigt nach bestandener Prüfung die Französischkenntnisse auf einem bestimmten Niveau. Die Teilnehmenden zeigen dabei in einer mehrstündigen schriftlichen und einer mündlichen Prüfung ihre Kompetenzen in den vier Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen, Schreiben und Sprechen. Das international anerkannte Diplom ist unbegrenzt gültig und gilt in Bildung, Industrie und Wirtschaft als wertvolle Zusatzqualifikation.

Von den beiden Prüflingen erwarb Krishiv Koul das Zertifikat in der 10. Jahrgangsstufe auf dem Niveau B1. Viktoria Aull stellte sich in der 11. Jahrgangsstufe mit sehr großem Erfolg sogar der Prüfung auf dem Niveau B2, das dem sprachlichen Anspruch des Abiturs entspricht und den Zugang zu einem Studium an einer französischen Universität ohne weitere Spracheignungsprüfung ermöglicht. Quel succès! Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

StRin Nina Schneider 

„Vive la France!“ bzw. „Hoch lebe Frankreich!“ …hieß es am Gymnasium Lohr wieder in den 5. Klassen sowie in den Lateinklassen der 7. Jahrgangsstufe, denn sie bekamen Besuch von Jean Steve Kobon, dem französischen Referenten von FranceMobil. Alljährlich touren nämlich Referenten von FranceMobil im Geiste der deutsch-französischen Freundschaft von Schule zu Schule und informieren die Schülerinnen und Schüler über das französische Nachbarland und die schöne neue Sprache. 

Am Gymnasium Lohr a. Main vermittelte Jean Steve Kobon unseren Schülerinnen und Schülern erste Eindrücke des Französischen, machte ihnen bewusst, wie viele französische Wörter sie bereits bzw. schon verstehen können und er zeigte ihnen, wie schön die französische Aussprache doch klingt. Französisch kann am Gymnasium Lohr a. Main als 2. Fremdsprache ab der 6. Klasse oder als 3. Fremdsprache ab der 8. Klasse gewählt werden.

Französische Woche in der Mensa
Im Zeichen der französischen Gastronomie und Pâtisserie (Konditorei) standen auch die Tage zwischen dem 27. und 31. Januar, in der die französische Woche in der Mensa stattfand. Dabei bot der Schulkiosk die französischen Spezialitäten der „Kleinen Konditorei“ an: Croissants, Macarons, Brioches, Éclairs, Galettes surprises, Flammkuchen und vieles mehr begeisterten die Schulgemeinschaft und zeigten, dass Sprachenlernen auch durch den Magen geht. Die Klassen 9a und 10b verkauften außerdem Crêpes in allerlei Variationen! Die Mensa des Schulzentrums war eine Woche lang in französische Farben getaucht und die SchülerInnen konnten sich hier auch anhand einer Ausstellung über Frankreich und die Francophonie informieren: So hatten fünf Französischklassen Bildwände zu den verschiedensten Gegenden der französischsprachigen Welt vorbereitet: Paris, Südfrankreich, Belgien, Marokko und Québec (Kanada) wurden der Schulgemeinschaft  auf diesem Weg näher gebracht und standen beispielhaft für die Vielfalt der Frankophonie.
Ein herzliches Dankeschön an den Schulkiosk, die Kleine Konditorei sowie die Klassen 9a und 10a mit ihren Französischlehrerinnen Frau Goldbach und Frau Scharnagl, die uns Frankreich so auch auf kulinarische Art noch ein wenig näher gebracht haben! Merci beaucoup!


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