„Herausforderung Religionsfreiheit“ Besuch der Ausstellung im Fischerhaus und Gespräch mit einem Vertreter von „Kirche in Not“


In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen heißt es: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.“

Im November und Dezember 2022 widmete sich eine Ausstellung im Fischerhaus in Lohr einem aktuellen Thema. Bei der Ausstellung „Herausforderung Religionsfreiheit“ werden auf 18 bedruckten Bannern übersichtlich die Aspekte der Religionsfreiheit im Grundgesetz, in Richtlinien der Europäischen Union und der Vereinten Nationen vorgestellt. Dabei gibt es Verweise auf Staaten, in denen dieses Grundrecht vernachlässigt wird.
Diese Plakatreihe und mehrere Ausstellungswände informierten über die Verfolgung von Christen weltweit - insgesamt sind es 200 Millionen Menschen, die aufgrund ihres christlichen Glaubens in vielen Ländern der Erde Unterdrückung, Verfolgung und Gewalt erleiden. Organsiert wurde die Veranstaltung in Kooperation der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde, der Pfarreiengemeinschaft 12 Apostel Lohr und des Päpstlichen Hilfswerks „Kirche in Not“, mit Unterstützung der Stadt Lohr. 
Die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe hatten im Rahmen des Religionsunterrichts Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung und zum Gespräch mit Soz.-Päd. Sabrina Peper, die im Bistum Würzburg Ansprechpartnerin für Hilfesuchende aus bedrohten Gebieten ist. Zusätzlich informierte Stefan Stein, Referent von „Kirche in Not“, über die von ihm betreuten Projekte. Er hat direkten Kontakt zu verfolgten Christen in vielen Ländern, sodass die Jugendlichen anschaulich über die Thematik informiert werden konnten.

 

 

 

 

Spendenaktion für die Lohrer Tafel im Zeichen des Klimas


Immer mehr Menschen nutzen das Angebot der Tafeln. Ende Dezember 2022 waren es deutschlandweit zwei Millionen Hilfesuchende. Das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie die Online-Seite der Tagesschau informiert, verhängten manche sozialen Dienste im Jahr 2022 sogar einen Aufnahmestopp. Es seien einfach zu wenige Lebensmittel und Kapazitäten für zu viele Menschen gewesen. 

Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrkräfte des Lohrer Gymnasiums wollten deshalb in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen setzen. Erneut hatten Elternbeirat, Schulleitung und die Fachschaft Religion zur traditionellen Spendenaktion aufgerufen.

Denn auch die Lohrer Tafel, die unter der Trägerschaft der Diakonie und unter der Leitung von Michael Donath steht, hat regelmäßig großen Bedarf an zusätzlicher Lebensmittelversorgung. Die Tafel betreut inzwischen fast 1000 Personen (399 Berechtigungsscheine bzw. Haushalte, mit Stand vom 1.12.2022), davon 397 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig samstags aus der so genannten Notfallreserve versorgt werden.

 

Zum Glück kam auch dieses Mal wieder einiges an Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie weihnachtlichen Süßigkeiten zusammen. Spektakulär war in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien die Abholung der vollbepackten Kisten: Hubert Beck, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Tafel, befuhr trotz überfrierender Nässe am Morgen des 20. Dezember das Gelände des Gymnasiums. Aufgrund des witterungsbedingten Ausfalls des Präsenzunterrichts waren nur wenige Mitglieder der Schulfamilie in die Schule gekommen.  Die anwesenden Schülerinnen und Schüler sowie ein paar Lehrkräfte halfen deshalb besonders motiviert beim Einladen. Der eisglatte Pausenhof machte diese Aktion zu einem besonderen, unvergesslichen Erlebnis. 

Das Klima stand also gleich zwei Mal im Fokus der Spendenaktion. Da sich das Gymnasium um das Gütesiegel „Klimaschule“ bewerben möchte, hatte der Elternbrief dazu ermuntert, neben einer gerechten Verteilung der Güter auch hinsichtlich des Klimaschutzes ein Zeichen zu setzen. Die Schulfamilie war also aufgefordert, auf regionale und faire Produkte zuzugreifen bzw. im Sinne der Müllvermeidung Waren ohne bzw. mit wenig Plastikverpackung zu wählen. 

Ein besonderer Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass einiges an haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie weihnachtlichen Süßigkeiten zusammengekommen ist - ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Weihnachtsfreude vieler Menschen in diesem Jahr. 

(Text und Bild: Andrea Pöschl)


 

 

Herausragende Mathematikerinnen am FLvEG



Am Mittwoch, den 21. Dezember, ehrten der Schulleiter OStD Dr. Bernd Rottenbacher und der Mathematik-Fachleiter Claus Biere dreizehn mathematikbegeisterten Jugendliche, die am Landeswettbewerb Mathematik und an der Mathematik-Olympiade Bayern teilgenommen hatten.

Der Landeswettbewerb hat dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und die Organisatoren konnten sich über eine erfreuliche Teilnehmerzahl von 1207 Personen in der ersten Runde freuen. Der anspruchsvolle Wettbewerb richtet sich an die Schülerinnen und Schüler ab der achten Jahrgangsstufe. Elisabeth Kraft und Laura Müller aus der Klasse 8a haben sich dieser Herausforderung gestellt und erfolgreich an der ersten Runde teilgenommen. Eine besonders herausragende Leistung erzielte die Schülerin Anka Fahrbach aus der 10c. Der Schulleiter konnte ihr neben einer Urkunde für einen ersten Platz zusätzlich einen Buchpreis überreichen.

Bei der Mathematik-Olympiade-Bayern beteiligten sich erfreulich viele Schülerinnen und Schüler der Unterstufe an der ersten Runde, die in Form eines Hausaufgabenwettbewerbs schulintern ausgetragen wird: Ricardo Englert, Jan Hofmann und Julian Hofmann aus der 5a; Jakob Braun, Noah Meidhof, Tilly Stürmer und Alina Wich aus der 5b; Lea Brinckmann und Anna-Sophie Jung aus der 5c sowie Kim Schneider aus der Klasse 6c. Der Einsatz wurde neben lobenden Worten mit Süßigkeiten belohnt.

Sechs Schülerinnen und Schüler hatten den Ehrgeiz sich auf die zweite Runde einzulassen, in welcher eine vierstündige Klausur bestritten werden musste. Hier erreichte Kim Schneider einen zweiten Platz und wurde dafür mit einer Urkunde und einem Gutschein für die Bücherecke ausgezeichnet.

Der Schulleiter lobte die Teilnehmenden für ihr Neugierde und ihr Interesse im Bereich Mathematik. Diese Eigenschaften und die Bereitschaft sich intensiv mit Rätseln und Problemen auseinanderzusetzen zeichnen wahre Jungwissenschaftler aus.

Christian Schmidt

 

 

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