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Schulsanitäter beim Realeinsatz


Zehn der 27 Schulsanitäter des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums Lohr nahmen am Samstag, den 12.05.2018, am groß angelegten Einsatztraining des Roten Kreuzes, der Bergwacht Frammersbach und der Feuerwehr Lohr teil und waren zutiefst beeindruckt. Ziel war es, den Teilnehmern einen realistischen Übungsrahmen aufzuzeigen und zugleich die Freunde zu vermitteln, die mit dem Eintauchen in eine Rettungsdienstwelt verbunden ist. An diesem Tag wurden simulierte Realeinsätze mit Rettungswagen und anderen Fahrzeugen gefahren. Die Einsatzteams, bestehend aus Schülern und Mitgliedern des Jugendrotkreuzes, absolvierten im Laufe des Tages mehrere simulierte Einsätze, teilweise mit „Rettungsfahrzeuge-Sondersignal“ – Blaulicht und  Martinshorn.

Bei der ersten Übungseinheit am Schulzentrum Nägelsee merkten die Schüler, wie herausfordernd es ist, sich auf den Patienten zu konzentrieren, unabhängig äußerer Einflüsse. Nach der unerwarteten Real-Alarmierung dauerte es einen kurzen Moment, bis sich wieder die Behandlungsroutine etabliert hatte. Der Einsatz in Frammersbach lief dann reibungslos und sehr positiv ab. Die Zusammenarbeit mit der Bergwacht, das Organisieren der Notfallbehandlung und die Behandlung selbst waren sehr gut. Nach dem Mittagessen gab es drei weitere Notfallszenarien, die gemeinsam mit der Feuerwehr abzuarbeiten waren. Mit jedem Einsatz wurde die Abstimmung unter den „Einsatzkräften“ immer besser und die Behandlung immer vorbildlicher. Eine neue Erfahrung für unsere Schulsanitäter war die Beachtung von Gefahrenräume, wie es im Szenario „Hausbrand“ am Nachmittag geübt wurde. Anfänglich rannten alle Einsatzkräfte ins Haus, die Feuerwehr mit und die Schulsanitäter und Jugendrotkreuz-Mitglieder ohne Atemschutz. Es kostete Überwindung, den Gefahrenbereich zu verlassen und die Feuerwehr erst einmal die Patienten zum sicheren Behandlungsplatz bringen zu lassen. Die Behandlung lief dann sehr gut und so war jede Übung ein weiterer Baustein beim Sammeln von Erfahrung und beim Ausbau des Wissens. Das parallele CPR Training am Nachmittag war die perfekte Abrundung des Übungstages.

Die Einsätze wurden von Ausbildern des Jugend-Rotkreuzes Lohr direkt betreut. Nach jedem Einsatz erfolgte eine Nachbesprechung. Hier die Einschätzung des Einsatzleiters und Organisators Lukas Urrutia: „In meinen Augen war die Übung am 12. Mai ein großer Erfolg und dafür danke ich den Einsatzteams. Es war Euer Beitrag, der den Tag zum erfolgreichen Tag gemacht hat.“

Die nächste Jugend-Großübung mit Bergwacht und Feuerwehr wird vermutlich im Frühsommer 2020 angesetzt werden.

Für das F.L.v.E.-Gymnasium Lohr haben teilgenommen: Charlotte Nörskau, Antonia Obert, Tanja Gopp, Maxi Hock, Henri Englert, Antonia Kubik, Eva Nätscher, Olimpia Heinecke, Helen Junghans,  Anna-Maria Büttner sowie die Koordinatorin des Schulsanitätsdienstes OStRn Sonja Hain.

 

 

Bienvenue en France: Zweiter Teil des Schüleraustausches Lohr am Main - Gien


Vom 18. bis zum 25. April 2018 fand der zweite Teil des Schüleraustausches zwischen dem Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium in Lohr am Main und dem Lycée Bernard Palissy in Gien, einer Kleinstadt mit etwa 15 000 Einwohnern an der Loire, etwa 150 km südlich von Paris, statt. Deshalb reisten 25 Schülerinnen und Schüler des Lohrer Gymnasiums unter der Begleitung sowie Organisation von den beiden Französischlehrkräften StRn Nina Schneider und StR Christian Förtsch, zu ihren Austauschpartnern nach Frankreich.

Nachdem die deutschen Schüler am Mittwochabend bei ihrer Ankunft herzlich von ihren Gastfamilien begrüßt worden waren, besuchten sie am folgenden Tag die französische Schule und erhielten so einen Einblick in das französische Schulsystem sowie in den Schulalltag ihrer Austauschpartner. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit leckeren pains au chocolat und anschließenden Gemeinschaftsspielen, wurden sie dort über das weitläufige Schulgelände geführt. In der langen Mittagspause aßen alle in der großen Kantine und begleiteten ihre französischen Austauschpartner daraufhin in den Unterricht.

Am Freitag unternahmen dann alle am Austausch Beteiligten gemeinsam eine Tagesexkursion in die Stadt Orléans, die sich etwa 60 km von Gien entfernt befindet. Dort angekommen konnten sie im Rahmen einer Stadtrallye, bei der sie in Kleingruppen kreative Fotos machten und Fragen zu verschiedenen Bauwerken beantworteten, auf den Spuren der Heiligen Johanna von Orléans die schöne Altstadt erkunden. Das Wochenende verbrachten die deutschen Austauschschüler in ihren Gastfamilien, welche für diese zwei Tage die Möglichkeit zur individuellen Programmgestaltung hatten. So fuhren einige Franzosen beispielsweise zusammen mit ihren Austauschpartnern nach Paris oder schauten sich die Stadt Gien und deren Schloss genauer an. Auch das berühmte Loireschloss in Chambord stand bei einigen Gastfamilien auf dem Programm.

Am Montag fuhren dann alle Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften nach Paris. Zunächst erfolgte eine kleine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt Frankreichs, bei der die deutschen Gäste unter anderem den Eiffelturm und den Triumphbogen bestaunen konnten. Anschließend machten sich alle auf den Weg zur Kathedrale Notre-Dame, welche durch die Schönheit des Gebäudes und im Inneren durch die vielen schönen Kirchenfenster faszinierte. Am frühen Mittag begab sich die Gruppe zum Louvre-Museum, wo die Schüler unter anderem Kunstwerke wie die weltbekannte Mona Lisa ansehen konnten, aber auch die Möglichkeit hatten, spezielle Ausstellungen, die ihren Interessen am meisten entsprachen, zu besuchen. Daraufhin machten sie sich auf den Weg zu den großen Kaufhäusern und hatten von der Dachterrasse der Galeries Lafayette einen wunderbaren Ausblick über ganz Paris. Den Abend durften die Schüler in Kleingruppen verbringen und konnten so Geschäfte ihrer Wahl besuchen und zusammen zu Abend essen.

Den letzten Tag des Austausches verbrachten die deutschen Gäste zu Beginn erneut im Lycée, wo sie sich in kleineren Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themengebieten bezüglich des deutschen und französischen Schulsystems auseinandersetzten. Im Anschluss daran besuchten sie erneut den Unterricht ihrer Austauschpartner und nahmen ihr Mittagessen in der Kantine ein. Schließlich unternahmen die Deutschen noch einen kleinen Spaziergang in die Innenstadt Giens, wo sie sich das Schloss und die Umgebung ansehen konnten.

Der Abschied am Abreisetag fiel allen sehr schwer, ehe sie sich auf die lange Rückfahrt nach Deutschland begaben. Insgesamt war der Austausch ein voller Erfolg und die Schüler hatten die perfekte Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen, den Schul- und Familienalltag ihrer Austauschpartner selbst mitzuerleben und das Land Frankreich besser kennenzulernen. Abschließend ein herzliches Dankeschön an das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) für seine Bezuschussung der Fahrt.

Lisa Greulich, 10a, 14.05.18

 

 

Rätselspaß mit dem Känguru


Unter dem Motto „Wer erspäht die Lösung?“ wagten sich diesmal 102 Teilnehmer des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums an die Aufgaben des Mathematikwettbewerbs Känguru. Bundesweit nahmen diesmal mehr als 910000 mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler teil. Außer einer Urkunde erhielt jeder Teilnehmer ein Knobelspiel, die besonders erfolgreichen Rätsellöser bekamen Zusatzpreise überreicht. Die erfolgreichsten Lohrer Mathematik-Kängurus waren diesmal: Jule Rothenbücher, Liam Schwaiger-Leroux, Tobias Bald, Anton Weidner, Malte Rüthlein, Michael Büttner, Jörg Bieberstein, Anka Fahrbach, Mariia Sidorova (alle Klasse 5), Valentin Weyer, Louis Pferr, Mathilda Rüfer, Luisa Brosche, Laura Zeuch (alle Klasse 6) und Fiona Schlotz (Klasse 7).
Tatsächlich ist der Mathematikwettbewerb Känguru aber ein Wettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer ein Gewinner ist.

 

 

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