aktuelle Termine

17.12.2019
Abgabefrist für Spenden an die Lohrer Tafel
20.12.2019
11:10- Uhr
Unterrichtsschluss
23.12.2019-06.01.2020
Weihnachtsferien

Welt der Märchen ins Medienatelier geholt: Lohrer Puppenbühne zu Gast am Gymnasium


Welt der Märchen ins Medienatelier geholt: Lohrer Puppenbühne zu Gast am Gymnasium

Zum Deutschunterricht gehört nicht nur das Schreiben und Lesen von Texten, sondern auch die kreative Auseinandersetzung mit Literatur. Freude macht diese besonders dann, wenn Märchen gespielt werden und man selbst mitwirken darf. Friedel Liedhegener bietet den Schülerinnen und Schülern der 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums mit seiner „Lohrer Puppenbühne“ und den dazugehörenden handgefertigten Marionetten eine solche Gelegenheit.

Mittlerweile ist der Auftritt Liedhegeners schon ein fester Bestandteil des zusätzlichen Angebots für die Unterstufe. In diesem Jahr nahm er in der Vorweihnachtszeit die Kinder mit auf eine Reise nach Asien und in den Orient - die in Indien gefertigten, liebevoll gestalteten Figuren und Tiere lassen die dortigen Kulturen lebendig werden.

In zwei spannenden Geschichten entführt der Lohrer Puppenspieler in die Welt der Märchen, in der das Wünschen bekanntermaßen noch hilft. Die erste Gruppe begleitet Kalif Storch auf seinem Abenteuer - in einer neuen, eigenen Fassung von Liedhegener selbst. Die zweite Gruppe spielt den „Vogel Roch“ - ein Stück über Bruderzwist.

So mischen sich Märchen, moderne Liebes- und Abenteuergeschichte, die die Schülerinnen und Schüler auch deshalb fesseln, weil sie in die Rollen der einzelnen Figuren schlüpfen dürfen und die Puppen agieren lassen. Das ist es gerade, was die Zehnjährigen fasziniert: Sie bleiben nicht nur Zuschauer, sie sind nicht nur dabei, sondern sie werden in die Abenteuer der Figuren involviert. Sie werden zu Prinz und Prinzessin oder zum Vogel, der die Prinzessin auf den Glasberg trägt.

Auch die Puppen beeindrucken die Kinder derart, dass sie sich die geschnitzten Gesichter und zauberhaften Gewänder nach der Aufführung noch einmal aus der Nähe anschauen wollen.

Friedel Liedhegener schließt mit einer Geschichte über „Robi und Christine“, einer Erzählung über ein achtjähriges Mädchen und ihren Roboter. Es ist eine von acht weiteren Geschichten aus dem gleichnamigen Buch, erschienen bei Iskopress und erhältlich bei Amazon.

Alle Abenteuer gehen (natürlich) gut aus, damit der Botschaft des Märchens „Und wenn sie nicht gestorben sind,…“ Rechnung getragen wird. Diese Wahrheit wünschen sich alle Zuhörer, gerade deshalb passt diese Gattung so gut in die Weihnachtszeit.

 

(Andrea Pöschl)

 

 

 

 

Begeisterung für das geschriebene und erzählte Wort - 16. bundesweiter Vorlesetag


Begeisterung für das geschriebene und erzählte Wort - Lesen, vorlesen und miteinander über Bücher und Geschichten reden

Schulartübergreifendes Projekt zwischen St-Kilian-Schule und Gymnasium im Rahmen des 16. bundesweiten Vorlesetags

Der Bundesweite Vorlesetag, eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung, findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt. Ziel des Aktionstages ist es, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken sowie Kinder möglichst früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Alle, die Spaß am Vorlesen haben, können an diesem Tag anderen vorlesen - zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken und Buchhandlungen oder an ungewöhnlichen Vorleseorten wie z.B. im Riesenrad, im Flugzeug, in einem Tierpark, in Museen ... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Am Freitag, dem 15. November 2019, fand im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages ein Projekt von Schülerinnen der Klassen 10a und 10b mit der benachbarten Sankt-Kilian-Schule statt. Sechs Schülerinnen und Schüler - Katharina Brosche, Paul Buchmayer, Clara Hoffmann, David Geiger, Michelle Helbig und Silas Kunkel - hatten sich bereit erklärt, den circa 30 Kindern der 1. bis 4. Klasse aus ihren mitgebrachten Büchern vorzulesen. Die jüngeren Schüler konnten sich für zwei Bücher entscheiden, aus denen ihnen in kleinen Gruppen jeweils 15 Minuten vorgelesen wurde. Zur Auswahl standen: Der Lesewolf, Elefanten verboten, Robinson Crusoe, Hinter verzauberten Fenstern, Rufus hilft den Weihnachtsmännern sowie ein paar Pop-up-Bücher. Überraschend war, dass „die Kleinen“ aufmerksam lauschten und die Zeit wirklich schnell verging. Für die 15-Jährigen war es eine bereichernde Erfahrung, sich in dieser neuen, ungewohnten Rolle zu erleben. Bei einem Abschlusstreffen von allen Beteiligten in der Aula der Schule teilten die Kinder begeistert mit, wie gut es ihnen gefallen habe. Sie überreichten den Leserinnen und Lesern ein kleines Dankeschön, in der Hoffnung, dass sich das Projekt im nächsten Jahr wiederholen lassen werde. Dies sicherten die beiden Organisatorinnen und Lehrkräfte an Förderschule und Gymnasium, Daniela Grün und Andrea Pöschl, bereits zu.

Insgesamt haben in diesem Jahr bundesweit über 694.000 freiwillige Leser und Zuhörer mitgemacht.

 

 

(Text und Fotos: Andrea Pöschl und Lisa Rogall, 10A)

 

 

 

 

 

Aus Sicht eines Betroffenen - Vortrag zum Thema „Organspende“ von Herrn Stefan Endrich


Aus Sicht eines Betroffenen - Vortrag zum Thema „Organspende“ von Herrn Stefan Endrich

Eindrücke von Schülerinnen und Schülern der Klasse 10a/b zum Vortrag am 13.11.2019

Meiner Meinung nach war der Vortrag sehr informativ: Ich habe interessante Dinge gelernt, wie, dass die Vergabe der Organe zentral von Eurotransplant, nach bestimmten Kriterien geregelt ist, dass gegebenenfalls eine lange Wartezeit anfällt. Außerdem habe ich nicht gewusst, das bei Patienten teilweise mehrmals transplantiert wird. Auch war mir die Existenz von Olympischen Spielen [World Transplant Games] für Transplantierte und Organspender nicht bekannt. [...]

(Lisa Hagedorn)

 

Der Vortrag von Herrn Endrich war sehr informativ und interessant. Durch seine Lebensgeschichte ist einem bewusst geworden, wie wichtig es für manche Menschen ist, Organe gespendet zu bekommen. Zudem gibt es zu wenig Menschen, die ihre Organe nach dem festgestellten Hirntod spenden würden oder die keinen Organspendeausweis haben. Die Menschen, die auf die Organ angewiesen sind und somit warten müssen, können auf Grund dessen sterben. [...] Patienten haben wieder Lebensfreude, nachdem sie ein Organ erhalten haben und sie wollen dieses „neue“ Leben ausschöpfen und dadurch auch dem Spender eine Ehre erweisen. [...]

(Tasha Englert)

 

Der Vortrag war sehr informativ und es wurde nicht nur einseitig berichtet. Mir hat gefallen, dass Herr Endrich seine Gefühle so offen mit uns geteilt hat, da dies nicht selbstverständlich ist. Zudem hat er vielen Mut gemacht und zum Nachdenken angeregt. Es war ebenfalls interessant zu sehen, wie dankbar die Organempfänger mit den neu gewonnenen Organen umgehen. Außerdem finde ich es gut, dass man einen Einblick in den Verlauf einer Transplantation und auch in die Dialyse bekommen hat. Am schönsten finde ich die gemeinsamen Veranstaltungen von Organempfängern und -spendern, welche zusammen Sport machen. [...]

(Marius Haas)

 

Herr Endrich zeigte uns eindrucksvoll anhand seiner eigenen Nierentransplantation, wie stark sich sein Leben durch den Erhalt einer neuen, funktionstüchtigen Niere verbessert hat und was er alles dadurch erreichen konnte, beispielsweise konnte er an der Europameisterschaft der Transplantierten in Würzburg teilnehmen. Außerdem führte er anhand von Statistiken auf, welch erschreckend starker Mangel an Organen in Deutschland herrscht. [...]

(Leticia Reick)

 

Die Schülerinnen und Schüler konnten durch viele Bilder selbst gute Eindrücke sammeln. Durch seinen Vortrag wurde klar, dass das Spenden von Organen positive Seiten hat. (Luca Dexheimer)

 

 

 

 

 

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