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28.10.2019-01.11.2019
Herbstferien

"Das Tal der Ahnungslosen" - Exkursion des P-Seminars Geographie (Q12)


Einmal "Tal der Ahnungslosen" und zurück

Im Rahmen des P-Seminars Geographie führten einige Schüler der 11. Jahrgangsstufe vom 01. bis zum 05. Juli eine Exkursion nach Dresden durch. Sinn der Exkursion war es, durch im Voraus von den Schülern vorbereitete Vorträge Dresden und dessen Umland näher kennenzulernen. Da das Seminar den Schülern auch geographische Arbeitsweisen näherbringen sollte, wurden diese auf der Fahrt und bei der Vorbereitung der Vorträge von Studenten der Geographie Didaktik der Universität Würzburg begleitet. Bereits vor der Exkursion fanden mehrere Treffen mit den Studenten statt.

Die Themenschwerpunkte, zwischen denen die Schüler wählen konnten, umfassten die Bereiche Dresden Altstadt/Neustadt, Braunkohletagebau und Wirtschaft, Ost/West und Little Berlin, das Elbsandsteingebirge und den Spreewald.

Die Schüler fuhren montags um 07:00 Uhr von Lohr aus los, um die Studenten aus Würzburg abzuholen und sich danach gemeinsam auf den Weg nach Dresden zu machen. Der erste Stopp des Tages war jedoch nicht die sächsische Landeshauptstadt, sondern Mödlareuth, wo die erste Gruppe Schüler ihren Vortrag hielt. Das ehemalige innerdeutsche Grenzdorf, auch „Little Berlin“ genannt, ist ein lebendes Museum, das Besuchern Eindrücke vom Leben direkt an der Grenze zum Staatsfeind und der massiven Grenzsicherung erlaubt. Dann ging es schließlich ins „Tal der Ahnungslosen“: Mit diesem sarkastischen Ausdruck wurde in der DDR das Gebiet um Greifwald und Dresden betitelt, da dort aufgrund der Kessellage Westfernsehen und -radio nur schlecht empfangbar waren und deren Bewohner daher als schlecht informiert galten.

Gegen 16:00 Uhr kam die Gruppe dann in Dresden an und bezog das Hotel. Am nächsten Tag stand dann der Ausflug in das Elbsandsteingebirge an, das berühmt für die Bastei ist. Die zugehörige Gruppe plante eine Wanderroute für den Tag und informierte die Anderen über das vorhandene Gestein, die Natur vor Ort und die menschliche Nutzung. Am dritten Tag folgte die Tour durch den Spreewald auf einem Kahn, bei der die Schüler die Umgebung und unter anderem die bekannten Spreewaldgurken genießen konnten. Danach ging es für die Truppe auf der F60 Förderbrücke 70 Meter in die Höhe, was alle besonders beeindruckte. Doch auch danach war der Tag noch nicht zu Ende, denn die Gruppe Braunkohletagebau hielt vor einem Abbaugebiet zum Abschluss des Tages noch ihren Vortrag am „Fenster zum Tagebau“. Am vierten Tag der Exkursion wurde Dresden, samt seiner Alt- und Neustadt erkundet, doch davor begann der Tag mit einem Treffen mit Martin Dulig, Sachsens Vize-Ministerpräsident, SPD-Vorsitzender und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Bei dem Treffen durften die Schüler und Studenten Herrn Dulig zu verschiedensten Themen Fragen stellen, die dieser dann beantworte. Nach diesem besonderen Erlebnis führte die Gruppe Dresden Altstadt die Anderen durch die Stadt, zeigten ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und erklärten hierzu den historischen Hintergrund.

Freitags ging es für alle wieder zurück nach Hause.

Eine Nachbesprechung zeigte, dass die Exkursion bei allen Teilnehmern gut ankam, viele eine solche Exkursion gerne wiederholen würden und die eigene Ahnungslosigkeit erfolgreich bekämpft wurde.

 

Amelie Winkler (editiert)

Am 24.10.2019 erfolgt ein öffentlicher Vortrag zur Exkursion. Herzliche Einladung!

WO? Demosaal!

Wann? 24.10.2019, 17.00 Uhr

 

 

Eine Tradition setzt sich fort - 295 Sportabzeichen gehen an unsere Schule


Eine Tradition setzt sich fort - 295 Sportabzeichen gehen an unsere Schule

In diesem Schuljahr können unsere Schülerinnen und Schüler besonders stolz auf sich sein. Die Zahl von 274 Sportabzeichen im Vorjahr konnte um 21 gesteigert werden. Die Sportlehrerinnen und –lehrer vergaben 75-mal Bronze, 140-mal Silber und 80-mal Gold. Diese Zahlen zeigen, was sportlich in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Besonders erfolgreich war Emilio Hartung. Als Jugendlicher erwarb er das Sportabzeichen bereits zum zehnten Mal. Jona Schuhmann, Marcel Trebeß, Maximilian Maisch und Sophie Wedler brachten es auf neun Wiederholungen. Herzlichen Glückwunsch! Das Deutsche Sportabzeichen ist die renommierteste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und einmalig durch seine Vielseitigkeit. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination - so lauten die Anforderungsprofile. Und es ist das einzige staatliche Ehrenzeichen weltweit, das für sportliche Leistungsfähigkeit und überdurchschnittliche Fitness verliehen wird und somit Ordenscharakter hat. Erworben werden kann das Abzeichen ab dem 8. Lebensjahr bis in das hohe Alter. Jedes Jahr sind es gut 1,5 bis 2 Millionen Menschen, die sich an den Prüfungen versuchen und über 900.000, die diese individuelle Herausforderung bestehen. Am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium werden die einzelnen Disziplinen des Sportabzeichens im Sportunterricht vorgestellt, trainiert und abgenommen. Für jede Altersgruppe können die entsprechenden Disziplinen ausgewählt werden und zwar ganz nach ihren individuellen Neigungen und Fähigkeiten. Wer sich auf die Prüfungen innerhalb eines Kalenderjahres gezielt vorbereitet und sie auch schafft, hat am Ende den offenkundigen Nachweis überdurchschnittlicher Leistungsfähigkeit.

Sonja Hain

 

 

Besondere Ehreung: Marcel Trebeß, Maximilian Maisch und Emilio Hartung (von links nach rechts)

 

 

Ahoi auf der MS Wissenschaft


Vom 24. bis 27. September hat die MS-Wissenschaft in Lohr Station gemacht. An Bord hatte das ehemalige Binnenschiff eine interaktive Ausstellung zum Thema „Künstliche Intelligenz (KI)“

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium besuchte mit allen Klassen die Ausstellung.
Intelligente, lernfähige Maschinen, die sinnvolle Auswertung riesiger Datenmengen und die wechselseitigen Beziehungen zwischen Maschine und Mensch waren nur einige Themen der Ausstellung. Risiken und Chancen der KI in Berufs- und Alltagswelt wurden aufgezeigt und stießen bei vielen Schülerinnen und Schülern auf positive Reaktionen, aber auch auf kritische Stimmen.
Der Bayerische Rundfunk Würzburg nahm die Gelegenheit wahr und interviewte einige unserer Schülerinnen und Schüler.

Hier ein Link, der zum Interview mit Reporterin Christiane Scherm führt:
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/kuenstliche-intelligenz-als-thema-auf-der-ms-wissenschaft,RdHpcl4

 

 

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