aktuelle Termine

20.06.2018
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P-Sem Physik Praxistag bei Bosch Rexroth
26.06.2018
Day after tomorrow (8.Jgst.)
27.06.2018
19:00-20:30 Uhr
Sommerkonzert

Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.


Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






Rätselspaß mit dem Känguru


Unter dem Motto „Wer erspäht die Lösung?“ wagten sich diesmal 102 Teilnehmer des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums an die Aufgaben des Mathematikwettbewerbs Känguru. Bundesweit nahmen diesmal mehr als 910000 mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler teil. Außer einer Urkunde erhielt jeder Teilnehmer ein Knobelspiel, die besonders erfolgreichen Rätsellöser bekamen Zusatzpreise überreicht. Die erfolgreichsten Lohrer Mathematik-Kängurus waren diesmal: Jule Rothenbücher, Liam Schwaiger-Leroux, Tobias Bald, Anton Weidner, Malte Rüthlein, Michael Büttner, Jörg Bieberstein, Anka Fahrbach, Mariia Sidorova (alle Klasse 5), Valentin Weyer, Louis Pferr, Mathilda Rüfer, Luisa Brosche, Laura Zeuch (alle Klasse 6) und Fiona Schlotz (Klasse 7).
Tatsächlich ist der Mathematikwettbewerb Känguru aber ein Wettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer ein Gewinner ist.

 

 

MINT-EC-Camp Informatik am Hasso-Plattner-Institut


Wie bringt man dem Computer intelligentes Problemlösungsverhalten bei? Und wie weit kann menschliches Handeln mit Maschinen nachgebildet werden? Auch dieses Jahr konnten wieder 30 ausgewählte Schülerinnen und Schüler, darunter ein Schüler des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr, vom vierten bis zum achten März die Welt der Künstlichen Intelligenz erkunden. Das vom nationalen Excellence Schulnetzwerk organisierte MINT-EC-Camp fand im Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam statt, einer Universität für Informatik.
Nach einer kurzen Begrüßungsrunde konnten die Schülerinnen und Schüler bei einer Campusrallye das HPI erkunden. Durch interessante Fachvorträge erlernten sie wichtige Kompetenzen in einer Programmiersprache, die sie dazu nutzten, einen virtuellen Roboter in Kleingruppen zu programmieren. Diese Roboter mussten die Umgebung abscannen, Gegner abschießen und gegnerischen Projektilen ausweichen. Die mit Hilfe eines Java-Frameworks entwickelten Roboter traten am Ende des Camps in einem Turnier gegeneinander an. Die Pausen zwischen dem Programmieren dienten kreativen Teambuildingsmaßnahmen, damit sich die Teilnehmer und Studenten besser kennenlernten. Beim abendlichen Plenum wurde jeden Tag Feedback an die MINT-EC Betreuer gegeben und es gab die Möglichkeit, diesen Fragen zu stellen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten am vierten Tag die nahegelegene Hauptstadt in Gruppen erkunden. Alles in allem kann man das MINT-EC-Camp als ein Erlebnis für alle Beteiligten bezeichnen, bei dem viele Teilnehmer hoffen, nächstes Jahr wieder mitmachen zu dürfen.
Alexander Feller, 10a, Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium

Pressemitteilung von MINT-EC:
MINT-EC-Camp: IT-begeisterte Schüler erkunden Künstliche Intelligenz am Hasso-Plattner-Institut
Wie bringt man dem Computer intelligentes Problemlösungsverhalten bei? Und wie weit kann menschliches Handeln mit Maschinen nachgebildet werden? Diese und andere Fragen rund um die Künstliche Intelligenz sind Schwerpunktthema des diesjährigen MINT-EC-Schülercamps, das vom 4. bis 8. März am Hasso-Plattner-Institut (HPI) stattfindet. Die ausgewählten 30 Schülerinnen und Schüler des Informatik-Camps besuchen eine der rund 300 Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC und werden von Studierenden des HPI fünf Tage lang angeleitet und betreut.
Die ersten Schritte auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz beschreiten die Jugendlichen in Teams im Rahmen eines spielerischen Wettbewerbs: Mit Hilfe eines Java-Frameworks programmieren sie ihren eigenen virtuellen Roboter und bringen diesem Fertigkeiten bei, mit denen er die gegnerischen Roboter besiegen soll. Zum Abschluss der Veranstaltung präsentieren die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Programmierarbeiten im Plenum.
Durch die praktische Programmiererfahrung im Team können die Jugendlichen testen, ob ein Informatikstudium an der Digital-Engineering-Fakultät der Universität Potsdam und des HPI für sie in Frage kommt. Über das Fachprogramm hinaus haben die Schülerinnen und Schüler auch vielfach Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten und zu Gesprächen rund um das Thema Campusleben, Studien- und Berufswahl.

 

 

MINT400 - Das Hauptstadtforum


MINT400 – Das Hauptstadtforum Zwei Tage in Berlin: neues Wissen im naturwissenschaftlichen Bereich erworben, neue Motivation und Inspiration bekommen und gleichzeitig neue Kontakte geknüpft.

Das MINT400 stand dieses Jahr unter dem Motto „Life Science: Forschen für eine lebenswerte Zukunft“. Es ist das Hauptstadtforum von MINT-EC und fand vom 22. bis 23.02.2018 am Max-Delbrück-Centrum (MDC) für Molekulare Medizin in der Helmholz-Gemeinschaft in Berlin-Buch statt. Es hat viele tolle Erfahrungen mit sich gebracht. Teilgenommen haben ca. 350 Schülerinnen und Schüler und 50 Lehrkräfte von MINT-EC Schulen aus ganz Deutschland. Das MINT-EC ist ein Excellence-Netzwerk, das aus 295 Schulen mit Sekundarstufe 2 und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, besteht.
Untergebracht waren die Teilnehmer im A&O Hostel in Friedrichshain. Bevor die eigentliche Veranstaltung beginnen konnte, haben sie ihre Koffer am Hostel abgestellt und sind weiter zum MDC gefahren. Dort wurden alle ab 12 Uhr mit einem Bildungsmarkt über Studien- und Berufsoptionen empfangen. Auch ein großes Buffet als Mittagsimbiss stand bereit. Um 15 Uhr gab es dann eine Begrüßung, an die sich ein informativer Vortrag über Mathematik in der Krebsforschung von Prof. Dr. Jana Wolf von der Forschungsgruppe Immune Regulation und Krebs am MDC anschloss. Nach einer einstündigen Pause, in der Kaffee und Kuchen angeboten wurden, fanden die selbst gewählten Fachvorträge über ein bestimmtes Thema statt. Ich selbst habe hierbei etwas über die Supramolekulare Chemie (vorgestellt von Prof. Dr. Werner Nau von der Jacobs University Bremen) in Wasser erfahren. Die Supramolekulare Chemie meint die verschiedenen Anziehungskräfte der einzelnen Moleküle, die sich daraufhin zu übergeordneten Strukturen anordnen. Es wurde über diese Besonderheiten in vielen verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens spezifisch informiert und es hat mein Interesse an der Chemie noch weiter verstärkt. Anschließend hat uns ein Shuttle Bus zurück ins Hostel gebracht. Da es erst 19.30 Uhr war, blieb noch etwas Zeit und es konnte mit ein paar anderen Teilnehmern, die man kennen gelernt hatte, Berlin anschauen. Da durfte die Besichtigung vom Brandenburger Tor natürlich auch nicht fehlen.
Am zweiten Tag nahmen alle Schüler an den von ihnen ausgewählten Workshops, deren Veranstaltungsorte über ganz Berlin verteilt waren, teil. Mein Workshop über den Bau einer funktionsfähigen Flüssigkristallanzeige, angeboten von der TU Berlin, fand im Institut für Chemie statt. Unsere Gruppe wurde zuerst über die theoretischen Aspekte sehr gut informiert. Anschließend durften wir selbst aktiv werden, wobei wir von Azubis und zwei Dozenten betreut wurden. Während einer kurzen Wartezeit bei der Arbeit mit dem Bauplan gab es die Mittagspause. Danach wurde die Anzeige fertig gestellt und die Zertifikate für die Teilnahme am Hauptstadtforum verteilt. Ab 18 Uhr begann die Abendveranstaltung. Moderiert wurde das Ganze von der ehemaligen Moderatorin von „Wissen macht ah“ Shary Reeves. Es gab noch den Vortrag „Wie Blockchain und Cryptocurrencies deine Welt verändern werden“ von der StartUp-Managerin Miriam Neubauer und anschließend Ehrungen von erfolgreichen Schülern. Zwischen diesen Programmpunkten hat ein Improvisationsrapper für gute Stimmung gesorgt. Damit war das MINT400 auch schon zu Ende und man hat noch eine Nacht im Hostel zur Verfügung gestellt bekommen. Im Ganzen war es eine sehr schöne Veranstaltung, die vor allem auch durch die neuen Kontakte sehr gut in Erinnerung bleiben wird.

Selina Gaar, Q12, Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium

Hinweise: von MINT-EC zur Verfügung gestellte Fotos der Veranstaltung finden Sie unter: http://bit.ly/2F37vAn

MINT-EC
Das nationale Excellence-Schulnetzwerk
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 295 zertifizierten Schulen mit rund 315.000 Schülerinnen und Schülern sowie 25.000 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

 

 

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