Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.


Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






Herausragende Mathematikerinnen am FLvEG



Am Mittwoch, den 21. Dezember, ehrten der Schulleiter OStD Dr. Bernd Rottenbacher und der Mathematik-Fachleiter Claus Biere dreizehn mathematikbegeisterten Jugendliche, die am Landeswettbewerb Mathematik und an der Mathematik-Olympiade Bayern teilgenommen hatten.

Der Landeswettbewerb hat dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und die Organisatoren konnten sich über eine erfreuliche Teilnehmerzahl von 1207 Personen in der ersten Runde freuen. Der anspruchsvolle Wettbewerb richtet sich an die Schülerinnen und Schüler ab der achten Jahrgangsstufe. Elisabeth Kraft und Laura Müller aus der Klasse 8a haben sich dieser Herausforderung gestellt und erfolgreich an der ersten Runde teilgenommen. Eine besonders herausragende Leistung erzielte die Schülerin Anka Fahrbach aus der 10c. Der Schulleiter konnte ihr neben einer Urkunde für einen ersten Platz zusätzlich einen Buchpreis überreichen.

Bei der Mathematik-Olympiade-Bayern beteiligten sich erfreulich viele Schülerinnen und Schüler der Unterstufe an der ersten Runde, die in Form eines Hausaufgabenwettbewerbs schulintern ausgetragen wird: Ricardo Englert, Jan Hofmann und Julian Hofmann aus der 5a; Jakob Braun, Noah Meidhof, Tilly Stürmer und Alina Wich aus der 5b; Lea Brinckmann und Anna-Sophie Jung aus der 5c sowie Kim Schneider aus der Klasse 6c. Der Einsatz wurde neben lobenden Worten mit Süßigkeiten belohnt.

Sechs Schülerinnen und Schüler hatten den Ehrgeiz sich auf die zweite Runde einzulassen, in welcher eine vierstündige Klausur bestritten werden musste. Hier erreichte Kim Schneider einen zweiten Platz und wurde dafür mit einer Urkunde und einem Gutschein für die Bücherecke ausgezeichnet.

Der Schulleiter lobte die Teilnehmenden für ihr Neugierde und ihr Interesse im Bereich Mathematik. Diese Eigenschaften und die Bereitschaft sich intensiv mit Rätseln und Problemen auseinanderzusetzen zeichnen wahre Jungwissenschaftler aus.

Christian Schmidt

 

 

MINT-EC-Akademie: Besuch der Volkssternwarte Würzburg


Am Freitag, den 25. November, besichtigten die Schülerinnen und Schüler der MINT-EC-Akademie die Volkssternwarte Würzburg.

Die Akademie ist eine Zusammenarbeit der drei MINT-EC-Schulen (Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt, Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr und Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld) des Landkreises Main-Spessart, die sich an begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik richtet. Die Lehrkraft Christian Schmidt des Lohrer Gymnasiums leitet das Astronomie-Angebot dieses Kurses und plante den Besichtigungsabend in der Sternwarte.

Öffentliche Führungen finden im Herbst aufgrund der momentanen Corona-Situation nicht statt, doch Herr Schramm vom Verein Volkssternwarte Würzburg e. V. erklärte sich bereit, die kleine Gruppe von 14 Astronomie-Interessierten durch die Räumlichkeiten der Sternwarte zu führen. Als  Höhepunkt eines solchen Besuches gilt natürlich die Öffnung der Kuppel und der Blick durch das Teleskop in den nächtlichen Sternenhimmel. Leider verdeckten die Wolken den Großteil der attraktiven Beobachtungsobjekte. Es konnte lediglich ein diffuser Blick auf den Mars erhascht werden. Die im Herbst gut zu sehenden Planeten Jupiter und Saturn blieben leider verborgen.

Der Verein ist jedoch auf solche Situation gut vorbereitet und Herr Schramm zeigte Fotographien von atemberaubender Schönheit, die von Mitgliedern der Sternwarte in klaren Nächten mit viel Geduld und Geschick angefertigt wurden. So war beispielsweise in beeindruckendem Detailreichtum zu erkennen, wie die Monde des Jupiters ihre Schatten auf denselben werfen. Bei den Ringen des Saturn erlaubt die enorme Vergrößerung das Erkennen der Encke- und der Cassini-Teilung. Galileo Galilei hatte dieses Ringsystem bereits 1610 erblickt. Der Schülergruppe blieb diese Aussicht zwar verwehrt, aber das rege Interesse am Vortrag zeigte, dass man trotzdem auf einen gelungenen Abend zurückschauen kann.

Christian Schmidt

 

 

 

MINT-EC-Akademie MSP gestartet!


Zum ersten Mal in diesem Schuljahr trafen sich am vergangenen Donnerstag die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MINT-EC-Akademie MSP am Gymnasium in Lohr. Die Auftaktveranstaltung bot den 14 Schülerinnen und Schülern der Gymnasien aus Karlstadt, Lohr und Markheidenfeld ein spannendes Programm, das durch die verschiedenen Themengebiete der Akademie führte.
Den Beginn machte Christian Schmidt vom Gymnasium Lohr. In seiner Einführung in die Himmelsbeobachtung stellte er die wichtigsten Objekte am Sternenhimmel vor und bastelte gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern eine drehbare Sternenkarte. Johannes Günther aus Karlstadt griff die Astronomie auf und spannte den Bogen weiter zum Thema Bildgebung. Gemeinsam wurden die Abbildungseigenschaften von Linsen erörtert und im Experiment konnten so die Grundlagen zum Bau eines eigenen kleinen Teleskops erarbeitet werden. Dafür stellte dann Frederic Rose vom Gymnasium Marktheidenfeld die Grundlagen des 3D-Designs am PC vor. So konnten die TeilnehmerInnen und Teilnehmer erste Entwürfe für ihr eigenes Fernrohr virtuell planen und erstellen. Die Herstellung der Teleskope im 3D-Druckverfahren wird dann nach einer weiteren Online-Veranstaltung in den kommenden Wochen erfolgen.
Die MINT-EC-Akademie wird sich im Laufe des Schuljahres immer wieder treffen, teils in Präsenz, teils online. Gemeinsam werden sich die TeilnehmerInnen mit der Chaostheorie oder der Bildgebung in der Medizin beschäftigen. Online werden sie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zu Gast sein. Zudem sind zwei Besuche an der Universität Würzburg sowie eine Firmenbesichtigung bei WAREMA in Marktheidenfeld geplant. Und bis zur Abschlussveranstaltung im Juli soll dann auch noch ein kleiner fahrenden Roboter entstehen, der selbst am Computer entworfen, programmiert und in 3D gedruckt wird.
Ein Wermutstropfen war auch dieses Mal wieder das Wetter bei der Auftaktveranstaltung. Denn die geplante Sternenbeobachtung mit den Schulteleskopen ist zum dritten Mal in Folge dem Regen zum Opfer und somit buchstäblich ins Wasser gefallen. Und so bleibt zu hoffen, dass dieses Jahr nach Corona endlich auch der Besuch bei der Volkssternwarte in Würzburg noch vor Weihnachten erstmals stattfinden kann. 

Dr. Johannes Günther (JSG Karlstadt)

 

 

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