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Polizei Präventionsunterricht 8./9. Jgst.

Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.


Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






Junge Forscher fragen – Experimente antworten


Junge Forscher fragen – Experimente antworten

In der ersten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ 2018/19 sollten die Schülerinnen und Schüler mit Zauberstiften und mit Zaubertinte experimentieren, das Vorgehen und die Ergebnisse mit Fotos und Tabellen dokumentieren und zuletzt selber Zaubertinten herstellen. Mehr als 2000 Arbeiten wurden eingesandt – fünf davon von Schülerinnen der fünften Jahrgangsstufe des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums, die den Wahlkurs „Junge Forscher“ der Chemie- und Biologielehrerin Margit Vetter besuchen. Als verdiente Anerkennung übergab ihnen Schulleiter Dr. Bernd Rottenbacher am Freitag, dem 8.2.2019 Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme. Viktoria Aull, Sophie Rüb und Tosca Schwarz erhielten sogar einen besonderen Preis für die Teilnahme „mit großem Erfolg“. Auf dem Foto sind neben dem Schulleiter alle Preisträgerinnen mit ihren Urkunden zu sehen: Sophie Rüb, Lara Ihls, Katrin Kimmelmann, Viktoria Aull und Tosca Schwarz. Hoffentlich verschwindet die Unterschrift des Kultusministers Michael Piazolo nicht auf einmal wie von Zauberhand!

 

 

Technik-Rallye 2018


„Eintreten verboten!“ - Technik-Rallye

„Eintreten verboten!“ steht mit einem Lötkolben eingebrannt auf einem kleinen selbst erstellten und verzierten Türschild. Damit sind aber keine Lehrkräfte gemeint. Vielmehr waren die Fachlehrkräfte der fünften Klassen des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums eingeladen, ihre Schülerinnen und Schüler einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben zu können.

Während der eineinhalbstündigen „Technik-Rallye“ konnten die Fünftklässler unter der Anleitung von zwei Pädagogen der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0.“ (bbw Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.) nicht nur sägen, bohren, lochen, stanzen, schrauben und hämmern.

Vielmehr konnten sie an über 25 Stationen sich auch an Geschicklichkeitsspielen erfreuen und diverse kleine Kunstwerke erschaffen.

Heiß begehrt war das Aussägen und Verzieren von Holzanhängern, das Erstellen von Arm- und Halsbändern aus Leder mit Nieten und das selbständige Abdrehen von Ringen eines Kupferrohres.

Sichtlich stolz wurden die kleinen, selbst erstellten Exponate gleich Mitschülern und Lehrkräften gezeigt.

Das Ziel der „Technik-Rallye“ ist der spielerische Umgang mit Technik, um dabei eventuell vorhandene Berührungsängste abbauen zu können. Die „Technik-Rallye“ will Jugendlichen ein Gefühl für die eigenen handwerklichen Fähigkeiten vermitteln. Zudem will sie junge Menschen auf Praktika, Berufe und Studiengänge im technischen Bereich neugierig machen.

Das oben erwähnte Türschild wird bestimmt eine Kinderzimmertür schmücken. Ob das Verbot Geschwistern oder Eltern gilt ist nicht bekannt.

Thomas Keßelring 

 

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MINT-EC-Camp Green Chemistry – Nachhaltige Chemie


MINT-EC-Camp Green Chemistry – Nachhaltige Chemie

„Moderne chemische Forschung liefert den Schlüssel zur Entwicklung von ressourcen- und umweltschonenden Technologien, mit denen global gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen sichergestellt werden können, und mit denen der gesellschaftliche Anspruch auf Fortschritt und Wohlstand für alle in einer Weise erfüllt werden kann, in der unsere Erde auch für nachfolgende Generationen noch lebenswert bleibt.“

So lauteten die Begrüßungsworte von Petra Eichenseher von der Fakultät Chemie und Pharmazie der Universität Regensburg, welche uns die gesamte Woche beim MINT-EC-Camp begleitet hat. Jeder der vier Camp-Tage wurde von einem anderen chemischen Institut ausgerichtet, mit dem Ziel, unsere Kenntnisse über die Schulchemie hinaus zu vertiefen und dabei den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Jedem Teilbereich gingen immer eine oder mehrere Vorlesungen voraus, um uns Schüler mit dem Thema vertraut zu machen und, da wir alle aus verschiedenen Bundesländern und Jahrgangsstufen kamen, alle auf den gleichen Wissensstand zu bringen. Danach durften wir in Workshops und Laborarbeit selbst den Fragestellungen und Ideen der theoretischen Abschnitte praktisch nachgehen. So erfuhren wir am ersten Tag vieles über das Element Phosphor im Alltag. Am zweiten Tag hörten wir eine Vorlesung zur physikalischen Chemie und stellten eigenes Shampoo, Haargel und vieles mehr selbst her. Mittwochs erwartete uns ein Workshop zur Lebensmittelchemie am Beispiel von Riboflavin (besser bekannt als Vitamin B2) und nachmittags ein Chemiequiz in Form einer Rallye und am letzten Tag bekamen wir Einblicke in die analytische Chemie. In den Mittagspausen hatten wir auch immer die Möglichkeit, uns mit den Professoren zu unterhalten und die Inhalte zu vertiefen. In den doch recht spät beginnenden freien Abenden wurde oft das altbewährte „Werwolf“ gespielt und auch ein gemeinsamer Spaziergang in die schöne Regensburger Altstadt stand bei uns an. Abschließend ist zu sagen, dass mein nun drittes MINT-EC-Camp wieder ein schönes, motivierendes Erlebnis war, zu dem vor allem auch die anderen Camp-Teilnehmer beigetragen haben, mit denen teilweise immer noch Kontakt besteht.

Hanna Schmitt, Q12

 

 

 

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