Umweltschutz live erleben - Feuchtbiotopkomplex Eisenhammerweg


Umweltschutz live erleben - Feuchtbiotopkomplex Eisenhammerweg

Das Wahlfach „Umweltschutz – Nachhaltigkeit – Biodiversität“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Fragen, wie ein nachhaltiges und naturnahes Handeln aussehen kann. In den letzten Treffen stand nicht der private oder schulische Bereich im Zentrum der Betrachtung, sondern der städtische Raum.

Manfred Wirth, Leiter der Umweltstelle der Stadt Lohr, hatte sich Zeit für diese Fragen genommen und uns Maßnahmen zum Umweltschutz bzw. zur Förderung der Artenvielfalt und Hindernisse bei deren Durchführung erläutert. Als besonderes Beispiel wurde die ökologische Maßnahme am Eisenhammerweg ausgewählt, wo momentan eine Baustelle besteht, aber schon im nächsten Jahr ein Feuchtbiotopkomplex vorhanden sein wird, das als Laichplatz für Fische und Amphibien und Lebensraum für weitere Tiere und Pflanzen dienen wird.

Wie so ein Feuchtbiotop aussehen kann, konnten wir im Lohrtal begutachten, wo ein naturnaher Raum geschaffen wurde, in dem selten gewordene Arten wie Feuersalamander, Hornklee-Widderchen, verschiedene Schrecken und Gefäßpflanzen eine neue Heimat fanden.

Diese Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität, also der Artenvielfalt, sind aufgrund der fortschreitenden Oberflächenversiegelung und Flächenfraßes im Zuge des Straßen- und Siedlungsbaus dringend nötig und dienen als Inspiration für eigene Projekte. Noch in diesem Schuljahr soll mit der Anlage einer „Artenvielfaltswiese“ auf dem Schulgelände begonnen werden. Über den Standort ist bereits entschieden und die Planungen für eine langfristig sinnvolle Umwandlung haben schon begonnen.

Besonderen Dank an dieser Stelle nochmal mal an Manfred Wirth!









 

 

"Das Tal der Ahnungslosen" - Exkursion des P-Seminars Geographie (Q12)


Einmal "Tal der Ahnungslosen" und zurück

Im Rahmen des P-Seminars Geographie führten einige Schüler der 11. Jahrgangsstufe vom 01. bis zum 05. Juli eine Exkursion nach Dresden durch. Sinn der Exkursion war es, durch im Voraus von den Schülern vorbereitete Vorträge Dresden und dessen Umland näher kennenzulernen. Da das Seminar den Schülern auch geographische Arbeitsweisen näherbringen sollte, wurden diese auf der Fahrt und bei der Vorbereitung der Vorträge von Studenten der Geographie Didaktik der Universität Würzburg begleitet. Bereits vor der Exkursion fanden mehrere Treffen mit den Studenten statt.

Die Themenschwerpunkte, zwischen denen die Schüler wählen konnten, umfassten die Bereiche Dresden Altstadt/Neustadt, Braunkohletagebau und Wirtschaft, Ost/West und Little Berlin, das Elbsandsteingebirge und den Spreewald.

Die Schüler fuhren montags um 07:00 Uhr von Lohr aus los, um die Studenten aus Würzburg abzuholen und sich danach gemeinsam auf den Weg nach Dresden zu machen. Der erste Stopp des Tages war jedoch nicht die sächsische Landeshauptstadt, sondern Mödlareuth, wo die erste Gruppe Schüler ihren Vortrag hielt. Das ehemalige innerdeutsche Grenzdorf, auch „Little Berlin“ genannt, ist ein lebendes Museum, das Besuchern Eindrücke vom Leben direkt an der Grenze zum Staatsfeind und der massiven Grenzsicherung erlaubt. Dann ging es schließlich ins „Tal der Ahnungslosen“: Mit diesem sarkastischen Ausdruck wurde in der DDR das Gebiet um Greifwald und Dresden betitelt, da dort aufgrund der Kessellage Westfernsehen und -radio nur schlecht empfangbar waren und deren Bewohner daher als schlecht informiert galten.

Gegen 16:00 Uhr kam die Gruppe dann in Dresden an und bezog das Hotel. Am nächsten Tag stand dann der Ausflug in das Elbsandsteingebirge an, das berühmt für die Bastei ist. Die zugehörige Gruppe plante eine Wanderroute für den Tag und informierte die Anderen über das vorhandene Gestein, die Natur vor Ort und die menschliche Nutzung. Am dritten Tag folgte die Tour durch den Spreewald auf einem Kahn, bei der die Schüler die Umgebung und unter anderem die bekannten Spreewaldgurken genießen konnten. Danach ging es für die Truppe auf der F60 Förderbrücke 70 Meter in die Höhe, was alle besonders beeindruckte. Doch auch danach war der Tag noch nicht zu Ende, denn die Gruppe Braunkohletagebau hielt vor einem Abbaugebiet zum Abschluss des Tages noch ihren Vortrag am „Fenster zum Tagebau“. Am vierten Tag der Exkursion wurde Dresden, samt seiner Alt- und Neustadt erkundet, doch davor begann der Tag mit einem Treffen mit Martin Dulig, Sachsens Vize-Ministerpräsident, SPD-Vorsitzender und Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Bei dem Treffen durften die Schüler und Studenten Herrn Dulig zu verschiedensten Themen Fragen stellen, die dieser dann beantworte. Nach diesem besonderen Erlebnis führte die Gruppe Dresden Altstadt die Anderen durch die Stadt, zeigten ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und erklärten hierzu den historischen Hintergrund.

Freitags ging es für alle wieder zurück nach Hause.

Eine Nachbesprechung zeigte, dass die Exkursion bei allen Teilnehmern gut ankam, viele eine solche Exkursion gerne wiederholen würden und die eigene Ahnungslosigkeit erfolgreich bekämpft wurde.

 

Amelie Winkler (editiert)

Am 24.10.2019 erfolgt ein öffentlicher Vortrag zur Exkursion. Herzliche Einladung!

WO? Demosaal!

Wann? 24.10.2019, 17.00 Uhr

 

 

Exkursion Geographie-Kurse (Q11) zum Botanischen Garten


Besuch des Botanischen Gartens Würzburg

Am Montag den 19.07.16 besuchten die Geologie Kurse der Q11 des Lohrer Gymnasiums, im Rahmen des Erdkundeunterrichts, den Botanischen Garten Würzburg.

Auf dem Weg zum Botanischen Garten, stimmten die Geologie Lehrer Herr Ruf und Frau Bouazizi die Schüler mit interessanten und unterhaltsamen Quizfragen auf die Exkursion ein. Nach der Ankunft wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und begannen mit den Führungen, durchgeführt von zwei Studenten der Uni-Würzburg, eingeleitet wurde deren Referat durch anschauliche „Fun-Facts“ über den Botanischen Garten so zum Beispiel seine Größe von ca. 90 Fußballfeldern oder seinem Artenreichtum von ca. 10000 Pflanzenarten. Der parkähnliche Garten ist in mehrere sogenannte „Vegetationszonen“ aufgeteilt in denen verschiedene Klimasysteme und Umweltfaktoren simuliert werden. Umweltfaktoren sind nicht nur Standort und Wetter, sondern auch der Mensch und Tiere.

Die erste Vegetationszone die von den Schülern erkundet werden durfte, war die Prärie Afrikas, die durch viel kräftig grünes Gras und bunte Blumen gekennzeichnet wurde. Als nächstes ging es auch schon in den Regenwald der in einem riesigen Gewächshaus „untergebracht“ war, er war ein Erlebnis für alle Sinne, aufgrund extrem hoher Luftfeuchtigkeit, hohen Temperaturen und exotischer Pflanzen, durch diese klimatischen Bedienungen ist es Pflanzen im Regenwald das ganze Jahr über möglich zu wachsen und sich zu vermehren. Besondere Beachtung wurde den sogenannten „Bromelien“ geschenkt, dies wachsen auf Bäumen und sammeln Wasser durch kelchförmige Blüten.

Eine Tür weiter befand sich auch schon der Bergregenwald, der sich maßgeblich vom „normalen“ Regenwald durch kühlere Temperaturen und geringere Luftfeuchtigkeit unterschied. Dort trafen die Schüler auf Tee und Kaffee Pflanzen, die besonderes Interesse durch den Algenbewuchs auf ihren Blättern aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, weckten.

Anschließend wurde ein Gewächshaus betreten in dem Kakteen und kakteenartige Gewächse angepflanzt waren die Führerin Ute erklärt sehr detailliert den Unterschied zwischen beiden und die Herkunft der doch erstaunlich unterschiedlichen Gewächse.

Darauf folgte eines der Highlights der Exkursion, der „Blütengang“, in dem vom Boden bis zur Decke Blüten jeglicher Größe und Form von der Decke bis zum Boden wucherten und in allen Farben des Regenbogens schimmerten. Es stellte sich bei allen Schülern ein gewisser „WOW“ Effekt ein.

Zum Schluss wurde dann noch das Gewächshaus mit den Tropischen Nutzpflanzen besucht, darunter ließen sich bekannte Pflanzen wie Pfeffer, Vanille, Kaffee oder Bananen finden. Auch das Geheimnis um den Namen des Panama-Hutes konnte gelüftet werden.

Autor: Robert Hagmann

 

 

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