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24.01.2019
Jugend debattiert Schulwettbewerb
28.01.2019-30.01.2019
Orchestertage in Miltenberg
31.01.2019
Technik Rallye 5abc (H. Keßelring)

MINT-EC-Camp Green Chemistry – Nachhaltige Chemie


MINT-EC-Camp Green Chemistry – Nachhaltige Chemie

„Moderne chemische Forschung liefert den Schlüssel zur Entwicklung von ressourcen- und umweltschonenden Technologien, mit denen global gesunde und nachhaltige Lebensbedingungen sichergestellt werden können, und mit denen der gesellschaftliche Anspruch auf Fortschritt und Wohlstand für alle in einer Weise erfüllt werden kann, in der unsere Erde auch für nachfolgende Generationen noch lebenswert bleibt.“

So lauteten die Begrüßungsworte von Petra Eichenseher von der Fakultät Chemie und Pharmazie der Universität Regensburg, welche uns die gesamte Woche beim MINT-EC-Camp begleitet hat. Jeder der vier Camp-Tage wurde von einem anderen chemischen Institut ausgerichtet, mit dem Ziel, unsere Kenntnisse über die Schulchemie hinaus zu vertiefen und dabei den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Jedem Teilbereich gingen immer eine oder mehrere Vorlesungen voraus, um uns Schüler mit dem Thema vertraut zu machen und, da wir alle aus verschiedenen Bundesländern und Jahrgangsstufen kamen, alle auf den gleichen Wissensstand zu bringen. Danach durften wir in Workshops und Laborarbeit selbst den Fragestellungen und Ideen der theoretischen Abschnitte praktisch nachgehen. So erfuhren wir am ersten Tag vieles über das Element Phosphor im Alltag. Am zweiten Tag hörten wir eine Vorlesung zur physikalischen Chemie und stellten eigenes Shampoo, Haargel und vieles mehr selbst her. Mittwochs erwartete uns ein Workshop zur Lebensmittelchemie am Beispiel von Riboflavin (besser bekannt als Vitamin B2) und nachmittags ein Chemiequiz in Form einer Rallye und am letzten Tag bekamen wir Einblicke in die analytische Chemie. In den Mittagspausen hatten wir auch immer die Möglichkeit, uns mit den Professoren zu unterhalten und die Inhalte zu vertiefen. In den doch recht spät beginnenden freien Abenden wurde oft das altbewährte „Werwolf“ gespielt und auch ein gemeinsamer Spaziergang in die schöne Regensburger Altstadt stand bei uns an. Abschließend ist zu sagen, dass mein nun drittes MINT-EC-Camp wieder ein schönes, motivierendes Erlebnis war, zu dem vor allem auch die anderen Camp-Teilnehmer beigetragen haben, mit denen teilweise immer noch Kontakt besteht.

Hanna Schmitt, Q12

 

 

 

Gewinner beim Royal Australian Chemistry Quiz


Acht Schülerinnen und Schüler des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnsiums erzielten beim internationalen Chemie Wettbewerb des Royal Australian Chemistry Insitute (RACI) sehr erfreuliche Leistungen.

Das weltweit veranstaltete Australian National Chemistry Quiz wurde rund um den Globus zeitgleich am 21. Juli durchgeführt.In einer 60 minütigen Klausur hatten die Teilnehmer 30 teils recht anspruchsvolle Aufgaben aus dem Bereich der Chemie zu beantworten. Die Schwierigkeitsgrade waren nach Jahrgangsstufe 11 und 12 verschieden. Die bearbeiteten Aufgaben wurden direkt beim RACI eingereicht, dort korrigiert und nun mit frisch gedruckten Urkunden aus Australien prämiert. Erstmals nahmen am Wettbewerb acht Schüler des Lohrer Gymnasiums teil und verglichen sich deutschlandweit mit Schülerinnen und Schülern von 92 verschiedenen Schulen. International stellten sich Schüler aus 17 Ländern der Herausforderung, darunter z.B. China, Malaysia, Brunei, Indonesien oder Indien. Auf europäischer Ebene konnten sich die Schüler z.B. mit Österreich vergleichen. Über die Mitgliedschaft unserer Schule im Netzwerk MINT-EC, das für Schüler auf den Gebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik immer wieder besondere Lerngelegenheiten eröffnet, bot sich die Möglichkeit sich dem RACI-Wettbewerb zu stellen. Auf dem Bild sind die vier Teilnehmer der jetzigen zwölften Jahrgangsstufe zu sehen, die vier Teilnehmer der letztjährigen zwölften Jahrgangsstufe haben mittlerweile nach Ablegen des Abiturs die Schule verlassen und fehlen deshalb auf dem Bild.

 

 

Was blubbert denn da?


Wie viel Gas bildet sich eigentlich, wenn man eine handelsübliche Brausetablette in 30 ml Wasser auflöst? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b im Rahmen der Chemie-Übung nach. Für die Problemlösung standen ihnen lediglich die genannte Brausetablette, Wasser und ein Koffer voller Spritzen, Schläuchen und Dreiwege-Hähnen zur Verfügung. Langsam tasteten sich die jungen Chemiker an die Aufgabe heran und bauten erst kleine (zu kleine J), dann immer größere Apparaturen, um das entstehende Gas möglichst verlustfrei aufzufangen. Das Geschrei ist groß und das Lachen immer wieder laut, wenn die Gasmenge zu groß für die Apparatur ist, die Spritzenkolben infolgedessen durch das Zimmer geschossen werden und sich die Brause spritzend über den ganzen Tisch verteilt. So macht Chemie Spaß!
 

 

 

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