Spendenaktion für die Lohrer Tafel im Zeichen des Klimas


Immer mehr Menschen nutzen das Angebot der Tafeln. Ende Dezember 2022 waren es deutschlandweit zwei Millionen Hilfesuchende. Das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie die Online-Seite der Tagesschau informiert, verhängten manche sozialen Dienste im Jahr 2022 sogar einen Aufnahmestopp. Es seien einfach zu wenige Lebensmittel und Kapazitäten für zu viele Menschen gewesen. 

Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie die Lehrkräfte des Lohrer Gymnasiums wollten deshalb in der Vorweihnachtszeit ein Zeichen setzen. Erneut hatten Elternbeirat, Schulleitung und die Fachschaft Religion zur traditionellen Spendenaktion aufgerufen.

Denn auch die Lohrer Tafel, die unter der Trägerschaft der Diakonie und unter der Leitung von Michael Donath steht, hat regelmäßig großen Bedarf an zusätzlicher Lebensmittelversorgung. Die Tafel betreut inzwischen fast 1000 Personen (399 Berechtigungsscheine bzw. Haushalte, mit Stand vom 1.12.2022), davon 397 Kinder und Jugendliche, die regelmäßig samstags aus der so genannten Notfallreserve versorgt werden.

 

Zum Glück kam auch dieses Mal wieder einiges an Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie weihnachtlichen Süßigkeiten zusammen. Spektakulär war in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien die Abholung der vollbepackten Kisten: Hubert Beck, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Tafel, befuhr trotz überfrierender Nässe am Morgen des 20. Dezember das Gelände des Gymnasiums. Aufgrund des witterungsbedingten Ausfalls des Präsenzunterrichts waren nur wenige Mitglieder der Schulfamilie in die Schule gekommen.  Die anwesenden Schülerinnen und Schüler sowie ein paar Lehrkräfte halfen deshalb besonders motiviert beim Einladen. Der eisglatte Pausenhof machte diese Aktion zu einem besonderen, unvergesslichen Erlebnis. 

Das Klima stand also gleich zwei Mal im Fokus der Spendenaktion. Da sich das Gymnasium um das Gütesiegel „Klimaschule“ bewerben möchte, hatte der Elternbrief dazu ermuntert, neben einer gerechten Verteilung der Güter auch hinsichtlich des Klimaschutzes ein Zeichen zu setzen. Die Schulfamilie war also aufgefordert, auf regionale und faire Produkte zuzugreifen bzw. im Sinne der Müllvermeidung Waren ohne bzw. mit wenig Plastikverpackung zu wählen. 

Ein besonderer Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, dass einiges an haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln sowie weihnachtlichen Süßigkeiten zusammengekommen ist - ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Weihnachtsfreude vieler Menschen in diesem Jahr. 

(Text und Bild: Andrea Pöschl)


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