Debattenwettbewerb


Debatten über Umweltschutz und Digitalisierung

Debattieren digital - geht das? Klar, aber schöner ist es doch, dem Kontrahenten direkt gegenüber zu sitzen. Deshalb wurde der Debattenwettbewerb am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium auf das Schuljahresende verschoben. Am 21.07.2021 traten zwölf Schüler aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe in einem schulinternen Wettbewerb gegeneinander an.

Die erste Debatte startete sofort mit spannenden Argumenten zum Thema, ob Grünflächen in Lohr insektenfreundlicher gestaltet werden sollten. Auf der Pro-Seite wurde von Lukas Rausch und Marie Wirzberger die Wichtigkeit des Insektenschutzes betont, wobei Jonas Keller und Jonathan Willert in Frage stellten, ob dabei der Aufwand zum Nutzen in einem annehmbaren Verhältnis steht.

In der zweiten Debatte äußerten sich Louis Pferr und Moritz Stürmer zum selben Thema. Die beiden setzten sich für mehr insektenfreundliche Bepflanzung in Lohr ein, u.a. um die Stadt naturnäher zu gestalten, wohingegen auf der Contra-Seite Johann Steigerwald und Niklas Amend sich eher für den Insektenschutz im ländlicheren Bereich stark machten.

Die dritte Gruppe diskutierte darüber, ob alle Schüler ein Tablet in der Schule verwenden sollten. Bei diesem Thema konnten die Schüler auf eigene Erfahrungen zurückgreifen; denn viele haben während des Lockdowns und darüber hinaus ein Tablet verwendet. Max Prechtl und Antonia Bönsch plädierten für den Einsatz von Tablets. Timo Schomberg und Jonas Frankenberger machten immer wieder auf rechtliche Schwierigkeiten aufmerksam und konnten mit dem Hinweis auf die entsprechenden Gesetze punkten.

Im Finale traten die vier besten Schüler aus den drei Vorrunden an. Hier debattierten die Jugendlichen über die aktuelle Frage, ob bei der Digitalisierung eher auf bereits existente Programme großer Firmen gesetzt werden oder ein eigenes Programm speziell für die Schule entwickelt werden sollte. Louis Pferr und Lukas Rausch betonten, dass z.B. Unternehmen wie Microsoft hervorragend strukturierte Systeme zum Arbeiten bieten. Marie Wirzberger und Jonathan Willert antworteten mit dem Verweis auf Probleme beim Datenschutz. Lukas Rausch konnte mit seinen Argumenten und seiner Gesprächsfähigkeit die Jury von sich überzeugen und erhielt als Sieger des Debattenwettbewerbs einen Buchpreis.

 

Artikel Johanna Mehling
Foto Sonja Siegismund

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